ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2019Kinderrechte: Eltern statt Staat
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Die Grundrechte der Kinder sind bereits durch die Verfassung vollumfänglich geschützt. Auch heute schon muss bei allen staatlichen Entscheidungen das Kindeswohl berücksichtigt werden. Das trojanische Schlüsselwort bei einer Neuformulierung des Grundgesetzes ist das Kindeswohl. Dieser Begriff ist interpretierbar. Das Grundgesetz ist eine staatliche Waffe, der Staat könnte zum Beispiel sagen, es diene dem Kindeswohl, wenn alle Kinder grundsätzlich kitapflichtig sind vom zweiten Lebensjahr an. Damit haben wir dann DDR-Verhältnisse.

Kollektive Erziehung der Kinder ist immer totalitäres Wunschdenken gewesen zum Beispiel bei Kommunisten, Nationalsozialisten, Gender-Ideologen. Die Eltern sollten die Freiheit behalten, selbst die Rechte ihrer Kinder zu vertreten. Die aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung „Neu denken, Teilhabe sichern“ bzw. „Familie und Bildung: Politik vom Kind aus denken“ weist der Familie und eben nicht der Kita die zentrale Rolle für das Aufwachsen der Kinder zu.

Prof. Dr. med. Hans Sachs, 23568 Lübeck

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