ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2019Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium: Sechs Millionen Euro für externe Berater

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Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium: Sechs Millionen Euro für externe Berater

Dtsch Arztebl 2019; 116(7): A-292 / B-240 / C-240

dpa; Maybaum, Thorsten

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Das Bundesministerium für Gesundheit gab mit am wenigsten für externe Expertise aus. Foto: Marie Waldmann/photothek
Das Bundesministerium für Gesundheit gab mit am wenigsten für externe Expertise aus. Foto: Marie Waldmann/photothek

Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und Bundeskanzleramt haben seit 2016 am wenigsten Geld für externe Berater ausgegeben. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage des Bundesfinanzministeriums bei Kanzleramt und 14 Bundesministerien, die auf Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn durchgeführt wurde. Demnach steht das Kanzleramt mit 4,0 Millionen Euro am Ende der Rangliste. Das BMG gab mit 6,1 Millionen Euro am zweitwenigsten aus. Die höchsten Ausgaben für Expertise von außen meldeten das Bundesfinanzministerium selbst mit 258 Millionen und das Bundesinnenministerium mit 208 Millionen Euro. Der Anfrage zufolge gab die Regierung seit 2006 mindestens 1,2 Milliarden Euro für mehr als 6 000 Verträge mit externen Beratern aus. Die Zahlen sind dem Finanzministerium zufolge mit Vorsicht zu genießen, weil Akten nur fünf Jahre aufbewahrt werden müssen. Außerdem würde von den Ressorts unterschiedlich definiert, was Berater- und Unterstützungsleistungen seien. dpa/may

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