ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2019Walter Biederbick: Gesundheit im internationalen Kontext stärken

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Walter Biederbick: Gesundheit im internationalen Kontext stärken

Dtsch Arztebl 2019; 116(7): A-329 / B-269 / C-269

Gießelmann, Kathrin

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Walter Biederbick, Foto: RKI
Walter Biederbick, Foto: RKI

Zu Beginn dieses Jahres hat das neue Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz (ZIG) am Robert Koch-Institut (RKI) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit seine Arbeit aufgenommen. Unter der Leitung von Dr. med. Walter Biederbick (60) soll es dazu beitragen, weltweite Gesundheitsgefahren abzuwehren. Den größten Handlungsbedarf befürchtet der Humanmediziner bei Krankheitsausbrüchen in Ländern mit einer zerstörten Infrastruktur und einer kritischen Sicherheitslage. Seine neue Aufgabe sieht Biederbick als Erweiterung seiner bisherigen Tätigkeit. Zuletzt leitete er die Stabsstelle Globale Gesundheit und Biosicherheit im RKI, die in dem neuen Zentrum aufgegangen ist.

In den Jahren davor war Biederbick unter anderem als Sanitätsoffizier bei der Bundeswehr und bei der NATO im Bereich der Einsatzplanung tätig. „Hier wurde ich mit den Herausforderungen einer medizinischen Versorgung bei Auslandseinsätzen unter besonderen Sicherheitsbedingungen konfrontiert“, sagte er gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt. Geprägt hätten ihn auch die Aufenthalte bei seinen Schwiegereltern in Indonesien. „Dadurch konnte ich die Unterschiede in der Gesundheitsversorgung in einem sich entwickelnden Land besser verstehen“, so Biederbick.

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Am meisten freut er sich jetzt auf die Gestaltungsmöglichkeiten, die sich beim Aufbau des neuen Zentrums ergeben: „Es ist immer ein Privileg, Teil eines solchen kreativen Prozesses zu sein.“ Am Ende sollen 30 Expertinnen und Experten am ZIG arbeiten. Kathrin Gießelmann

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