ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2019Interessenkonflikte: Zuwendungen der Industrie offenlegen

AKTUELL

Interessenkonflikte: Zuwendungen der Industrie offenlegen

Dtsch Arztebl 2019; 116(8): A-342

Schmedt, Michael

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Die Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) hat in dieser Ausgabe (Seite 390) eine Stellungnahme zu den Vor- und Nachteilen einer verpflichtenden Transparenz von Interessenkonflikten durch Industriebeziehungen veröffentlicht. Der AkdÄ zufolge müssten sich Patientinnen und Patienten darauf verlassen können, dass behandelnde Ärztinnen und Ärzte die bestmögliche Entscheidung für ihr Wohlergehen treffen unabhängig von einer Einflussnahme pharmazeutischer Unternehmen.

Für den Patienten sei es schwierig zu erkennen, inwiefern solche Interessenskonflikte vorliegen. Daher sei eine verpflichtende Offenlegung von finanziellen Interessenkonflikten wie es in den USA seit 2014 nach dem „Physician Payment Sunshine Act“ festgeschrieben ist, sinnvoll. Die jetzige „Freiwillige Initiative der Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie“ reiche nicht aus. mis

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema