ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2019Fachärzte: Belegarztwesen muss Bestand haben

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Fachärzte: Belegarztwesen muss Bestand haben

Dtsch Arztebl 2019; 116(8): A-340

Hillienhof, Arne

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Sinkende Zahlen von belegärztlichen Leistungen sind für den SpiFa ein Indiz für ein drohendes Sterben der belegärztlichen Strukturen. Foto: mauritius images
Sinkende Zahlen von belegärztlichen Leistungen sind für den SpiFa ein Indiz für ein drohendes Sterben der belegärztlichen Strukturen. Foto: mauritius images

Um „ein vollständiges Sterben der belegärztlichen Strukturen zu verhindern“, hat der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) eine Reform des Belegarztwesens gefordert. Der Verband sprach sich dafür aus, die erforderlichen Weichen durch eine Ergänzung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes zu stellen. Der SpiFa wies auf die sinkende Zahl von Belegärzten sowie von belegärztlichen Leistungen hin. SpiFa-Vorstand Dr. med. Axel Schroeder forderte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) auf, die Reform des Belegarztwesens nicht auf die lange Bank zu schieben und nicht erst auf die Ergebnisse der von der Koalition eingesetzten Bund-Länder-Kommission zu warten.

Für die Fehlentwicklung sieht der SpiFa vor allem zwei Ursachen: Einerseits trage das unterschiedliche Leistungsrecht zwischen ambulanter und stationärer Versorgung zur steigenden Unzufriedenheit der Belegärzte bei, andererseits sei die eigentliche Vergütung im Einheitlichen Bewertungsmaßstab fehlerhaft und unbefriedigend geregelt. hil

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