ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2019Fachärzte: Belegarztwesen muss Bestand haben

AKTUELL

Fachärzte: Belegarztwesen muss Bestand haben

Hillienhof, Arne

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Sinkende Zahlen von belegärztlichen Leistungen sind für den SpiFa ein Indiz für ein drohendes Sterben der belegärztlichen Strukturen. Foto: mauritius images
Sinkende Zahlen von belegärztlichen Leistungen sind für den SpiFa ein Indiz für ein drohendes Sterben der belegärztlichen Strukturen. Foto: mauritius images

Um „ein vollständiges Sterben der belegärztlichen Strukturen zu verhindern“, hat der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) eine Reform des Belegarztwesens gefordert. Der Verband sprach sich dafür aus, die erforderlichen Weichen durch eine Ergänzung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes zu stellen. Der SpiFa wies auf die sinkende Zahl von Belegärzten sowie von belegärztlichen Leistungen hin. SpiFa-Vorstand Dr. med. Axel Schroeder forderte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf, die Reform des Belegarztwesens nicht auf die lange Bank zu schieben und nicht erst auf die Ergebnisse der von der Koalition eingesetzten Bund-Länder-Kommission zu warten.

Für die Fehlentwicklung sieht der SpiFa vor allem zwei Ursachen: Einerseits trage das unterschiedliche Leistungsrecht zwischen ambulanter und stationärer Versorgung zur steigenden Unzufriedenheit der Belegärzte bei, andererseits sei die eigentliche Vergütung im Einheitlichen Bewertungsmaßstab fehlerhaft und unbefriedigend geregelt. hil

Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote