ArchivDeutsches Ärzteblatt26/1996Plan für die Expo 2000: Ein begehbares Gehirn

VARIA: Feuilleton

Plan für die Expo 2000: Ein begehbares Gehirn

Wilp, Rita

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LNSLNS Seit Jahren beschäftigt sich der Arzt und Psychotherapeut Hans Hein aus Hannover mit einem 50 Millionen DM teuren Projekt: Er will für die Weltausstellung Expo 2000 ein "begehbares Gehirn" in Form eines zwölfstöckigen Hauses bauen. Von außen soll es die Form eines Kopfes bekommen, sagte Hein. Im Inneren sei es wie ein begehbares Gehirn konzipiert und solle den Ausstellungsbesuchern veranschaulichen, wie das menschliche Gehirn funktioniere. Die Besucher sollen die sogenannten Erlebnisräume mit verbunden Augen betreten und dann Dinge ertasten. Andere Zimmer stehen Wissenschaftlern der Medizinischen Hochschule Hannover und Computerspezialisten zur Verfügung.
Die Idee zu dem begehbaren Gehirn hatte der Mediziner bereits vor über sieben Jahren. Seit 1989 ließ ihn das Projekt, das er "Hermes-Kopf" nennt, nicht mehr los. "Hermes, der Götterbote der griechischen Antike, baute Brücken zwischen Göttern und Menschen", sagt Hein. Er beflügelte außerdem die Phantasie. Deshalb sei er das passende Symbol, um die drei Bereiche der Weltausstellung Expo 2000 "Mensch – Natur – Technik" zu verbinden. Dem Arzt und Psychotherapeuten fehlen allerdings noch die finanziellen Mittel, um sein Projekt verwirklichen zu können. Er hofft, die nötigen Sponsoren bei Unternehmen der Pharmaindustrie und der Computerbranche zu finden. Seit Jahren beschäftigt sich der Arzt und Psychotherapeut Hans Hein aus Hannover mit einem 50 Millionen DM teuren Projekt: Er will für die Weltausstellung Expo 2000 ein "begehbares Gehirn" in Form eines zwölfstöckigen Hauses bauen. Von außen soll es die Form eines Kopfes bekommen, sagte Hein. Im Inneren sei es wie ein begehbares Gehirn konzipiert und solle den Ausstellungsbesuchern veranschaulichen, wie das menschliche Gehirn funktioniere. Die Besucher sollen die sogenannten Erlebnisräume mit verbunden Augen betreten und dann Dinge ertasten. Andere Zimmer stehen Wissenschaftlern der Medizinischen Hochschule Hannover und Computerspezialisten zur Verfügung.
Die Idee zu dem begehbaren Gehirn hatte der Mediziner bereits vor über sieben Jahren. Seit 1989 ließ ihn das Projekt, das er "Hermes-Kopf" nennt, nicht mehr los. "Hermes, der Götterbote der griechischen Antike, baute Brücken zwischen Göttern und Menschen", sagt Hein. Er beflügelte außerdem die Phantasie. Deshalb sei er das passende Symbol, um die drei Bereiche der Weltausstellung Expo 2000 "Mensch – Natur – Technik" zu verbinden. Dem Arzt und Psychotherapeuten fehlen allerdings noch die finanziellen Mittel, um sein Projekt verwirklichen zu können. Er hofft, die nötigen Sponsoren bei Unternehmen der Pharmaindustrie und der Computerbranche zu finden. Rita Wilp
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