ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2019Pränataltest: Hecken für bestimmte Voruntersuchungen

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Pränataltest: Hecken für bestimmte Voruntersuchungen

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Vorgeburtliche Bluttests zur Erkennung der Trisomie 21 könnten nach Ansicht des Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses nur unter bestimmten Umständen zu einer Regelleistung der Krankenkassen werden. „Wir versuchen, Evidenz dafür zu generieren, ob es eine Möglichkeit gibt, diesen Test bei Risikoschwangerschaften als Regelleistung zu etablieren“, sagte Prof. Josef Hecken bei einer Veranstaltung der Evangelischen Kirche in Deutschland. Voraussetzung dafür sei, dass die betroffenen Frauen zuerst „bestimmte Voruntersuchungen“ absolviert hätten. Diskutiert werde daher, ob es vor den Tests eine allgemeine Beratung der Frauen etwa zu Hilfestellungen für ein Leben mit einem vom Downsyndrom betroffenen Kind geben müsse. Hecken räumte zudem ein, dass er bei der Frage der Bluttests die „Regelungskompetenz“ seines Gremiums für „eigentlich überschritten“ halte. „Das ist eine fundamental ethische Grundsatzfrage“, sagte Hecken. kna

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