ArchivDeutsches Ärzteblatt PP3/2019Gesetzliche Krankenkassen: 40 Millionen Euro für kommunale Gesund­heits­förder­ung

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Gesetzliche Krankenkassen: 40 Millionen Euro für kommunale Gesund­heits­förder­ung

PP 18, Ausgabe März 2019, Seite 100

Maybaum, Thorsten

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Das geplante Förderprogramm soll für Personalressourcen und Steuerungselemente wie Gesundheitskonferenzen eingesetzt werden. Foto: magele-picture/stock.adobe.com
Das geplante Förderprogramm soll für Personalressourcen und Steuerungselemente wie Gesundheitskonferenzen eingesetzt werden. Foto: magele-picture/stock.adobe.com

Das „GKV-Bündnis für Gesundheit“ – eine Initiative aller gesetzlichen Krankenkassen – hat ein bundesweites Förderprogramm für sozial schwache Kommunen aufgelegt. Mit etwa 40 Millionen Euro unterstützt die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) in den nächsten fünf Jahren den bundesweiten Aufbau von kommunalen Strukturen, um Angebote zur Gesund­heits­förder­ung zu etablieren.

Das Programm richtet sich an Kommunen, die bisher noch keine oder nur wenige Steuerungselemente wie zum Beispiel Gesundheitskonferenzen oder runde Tische für Gesundheit haben. Über das Förderprogramm abgedeckt sind auch Personalressourcen, um Maßnahmen vor Ort zu koordinieren und einzelne Akteure zu vernetzen. Je Kommune stehen für die gesamte Förderphase bis zu 250 000 Euro zur Verfügung, um die sich die Städte und Gemeinden bis zum Jahresende 2019 bewerben können.

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Das Förderprogramm sieht neben den GKV-Geldern auch einen Eigenanteil der Kommunen vor. Dieser steigt im Zeitverlauf an, während der GKV-Anteil abnimmt. Nach Abschluss des Förderprogramms sollen die auf- und ausgebauten Strukturen dann alleine von den Kommunen getragen werden. Neben der finanziellen Hilfe können sich die teilnehmenden Kreise und Städte auch zu Konzeptions- und Umsetzungsfragen beraten lassen. Der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßten das Programm: „Damit die Ziele des Präventionsgesetzes erreicht werden können, bedarf es eines Auf- und Ausbaus kommunaler Strukturen in diesem Bereich. Das Programm zur Förderung dieser kommunalen Präventionsstrukturen ist ein wichtiger erster Schritt“, lobte Stefan Hahn, Vertreter des Deutschen Städtetages. may

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