ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2019Darmkrebsmonat März: KBV stellt Material für Praxen zur Verfügung

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Darmkrebsmonat März: KBV stellt Material für Praxen zur Verfügung

Dtsch Arztebl 2019; 116(10): A-485 / B-394

Hillienhof, Arne

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Das Plakat macht auf die Früherkennung aufmerksam und fordert auf, sich zu informieren.
Das Plakat macht auf die Früherkennung aufmerksam und fordert auf, sich zu informieren.

Ärztinnen und Ärzte können die Kampagne rund um den „Darmkrebsmonat März“ nutzen, um ihre Patienten verstärkt auf die Möglichkeiten der Früherkennung von Darmkrebs hinzuweisen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) stellt dafür kostenfrei Material zur Verfügung – unter anderem ein Plakat für das Wartezimmer mit dem Titel „Große Probleme fangen oft winzig an“. Die KBV hat außerdem eine Patienteninformation zum Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl erstellt.

Männer haben künftig bereits ab 50 Jahren Anspruch auf eine präventive Koloskopie, da sie ein höheres Risiko als Frauen haben, an Darmkrebs zu erkranken. Bei Frauen bleibt die Altersgrenze für die Koloskopie bei 55 Jahren. Der Stuhltest ist weiterhin Bestandteil des Programms. Dafür haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf einen quantitativen immunologischen Test (iFOBT) zur Früherkennung von Darmkrebs. Studien haben gezeigt, dass mit immunologischen Tests nicht sichtbares Blut im Stuhl insbesondere mit einer höheren Sensitivität nachgewiesen werden kann. Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss hatte daher festgelegt, den älteren guajakbasierten Test abzulösen. Für den neuen Stuhltest händigt der Arzt, der die Früherkennungsuntersuchung auf kolorektales Karzinom durchführt, den Stuhltest wie bislang an den Patienten aus. Die Auswertung des Tests erfolgt allerdings nicht mehr in der Praxis, sondern im Labor.

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Zudem erhalten anspruchsberechtigte Versicherte ab Mitte des Jahres regelmäßig eine Einladung zur Früherkennung auf Darmkrebs. Damit soll erreicht werden, dass mehr Menschen das Untersuchungsangebot nutzen. hil

http://daebl.de/TE39

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