SUPPLEMENT: Perspektiven der Dermatologie

Editorial

Dtsch Arztebl 2019; 116(11): [3]

Zylka-Menhorn, Vera

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Dr. med. Vera Zylka-Menhorn Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven
Dr. med. Vera Zylka-Menhorn
Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven

Die Dermatologie ist vielseitiger geworden. Komplexe Erkrankungen, Multimorbidität vieler Patienten, molekulare Diagnostik und personalisierte Systemtherapien kennzeichnen den Fachbereich. Biologika bereichern nicht nur die onkologische Dermatologie, sondern auch die Behandlung von Psoriasis, Urtikaria und des systemischen Lupus erythematodes.

Zudem erweitern technische Entwicklungen das Spektrum der ästhetischen Dermatologie, um Alterungsprozessen entgegenzuwirken oder individuell empfundene Makel zu beseitigen.

Anzeige

Dies gilt auch für Tattoos. Etwa 9 % der Bevölkerung sind tätowiert, schätzt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Unter jungen Menschen (16–29 Jahre) sind sie besonders beliebt (25 %). Wie häufig gesundheitliche Probleme – Infektionen oder Allergien – in Zusammenhang mit Tätowierungen auftreten, ist derzeit unklar. Bewiesen ist allerdings, dass Inhaltsstoffe der Farben im Gewebe „wandern“ und sich als Nanopartikel dauerhaft in Lymphknoten ablagern.

Die gesundheitlichen Risiken von Tattoos und die Möglichkeiten ihrer Entfernung sind ein Schwerpunkt in dieser Ausgabe der
„Perspektiven der Dermatologie“. Denn nicht wenige Tätowierte empfinden den Körperschmuck nach einiger Zeit als störend oder unpassend.

Dr. med. Vera Zylka-Menhorn
Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote