ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2019Nichtinvasive Beatmung in der Neonatologie

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Nichtinvasive Beatmung in der Neonatologie

Non-invasive ventilation in neonatology

Dtsch Arztebl Int 2019; 116(11): 177-83; DOI: 10.3238/arztebl.2019.0177

Behnke, Judith; Lemyre, Brigitte; Czernik, Christoph; Zimmer, Klaus-Peter; Ehrhardt, Harald; Waitz, Markus

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hintergrund: Invasive Beatmung (IMV) bei Atemnotsyndrom (RDS) des Frühgeborenen wird mit dem Ziel, die bronchopulmonale Dysplasie-Rate (BPD) zu reduzieren, durch die frühe Therapie mit kontinuierlichem positiven Atemwegsdruck (CPAP) ersetzt. In der Folge werden neuere nichtinvasive Beatmungsformen (NIV) in der klinischen Praxis angewendet. Daten zum Einfluss moderner NIV-Strategien auf die pulmonale und neurologische Entwicklung der Kinder sind begrenzt.

Methode: Wir führten eine selektive Literaturrecherche in PubMed durch. Randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) (n ≥ 200) und Metaanalysen zur NIV in der Neonatologie wurden eingeschlossen. Follow-up-Studien zum Einfluss von NIV auf die langzeitneurologische und pulmonale Entwicklung haben wir ebenfalls berücksichtigt.

Ergebnisse: In individuellen Studien wird das Risiko für den kombinierten Endpunkt Tod oder BPD durch die frühe CPAP-Therapie bei RDS im Vergleich zu primärer Intubation nicht signifikant reduziert. In einer Metaanalyse, die vier Studien berücksichtigt, wurde jedoch eine signifikante Risikoreduktion festgestellt (relatives Risiko: 0,91; 95-%-Konfidenzintervall [0,84; 0,99]). Die nasale intermittierende positive Druckbeatmung (NIPPV) als primäre Beatmungsstrategie bei einem RDS verminderte im Vergleich zur CPAP-Therapie die Intubationshäufigkeit (RR: 0,78 [0,64; 0,94]), beeinflusst jedoch nicht die BPD-Rate (RR: 0,78 [0,58; 1,06]).

Schlussfolgerung: Eine frühe CPAP-Therapie verringert sowohl die Beatmungshäufigkeit, als auch das Risiko für Tod oder eine BPD bei Frühgeborenen mit Atemnotsyndrom. Hinsichtlich der Intubationsraten hat die NIPPV gegenüber der CPAP-Therapie Vorteile. Um pulmonale und neurologische Langzeiteffekte der NIV einzuschätzen, sind netzwerkbasierte Nachuntersuchungen notwendig.

LNSLNS

Lange war die invasive mechanische Beatmung (IMV) der Goldstandard in der Erstversorgung von sehr kleinen Frühgeborenen (VLBWI) mit Atemnotsyndrom (RDS). Der dem RDS zugrundeliegende primäre Surfactant-Mangel der unreifen Lunge führt zu einer reduzierten Compliance des respiratorischen Systems. Unbehandelt geht es in ein progressives hypoxämisches respiratorisches Versagen über (1). Obwohl die IMV hier Leben retten kann, gilt sie als wichtiger Risikofaktor für die Entwicklung einer bronchopulmonalen Dysplasie (BPD) (2). Die BPD ist histologisch durch eine gestörte alveoläre und vaskuläre Lungenentwicklung und klinisch durch einen Sauerstoffbedarf und/oder eine Atemunterstützung mit einem postmenstruellen Alter von 36 Schwangerschaftswochen (SSW) charakterisiert (2, 3). In Deutschland sind mehr als 20 % der Frühgeborenen mit einem Gestationsalter (GA) unter 32 SSW von dieser Erkrankung betroffen (4).

Die Diagnose BPD ist sowohl mit neurologischen Einschränkungen wie Zerebralparesen, Seh- und Hörbehinderungen, kognitiven und motorischen Entwicklungsverzögerungen verbunden, als auch mit chronischen respiratorischen Problemen im Kindheits- und Erwachsenenalter, zum Beispiel asthmaähnliche Symptome oder häufige Infektepisoden (5, 6). Betroffene Kinder benötigen nach ihrer Entlassung häufig eine umfangreiche Nachsorge und Behandlung. Dazu gehören häufige Kranken­haus­auf­enthalte und Arztkonsultationen, Heimsauerstofftherapie, die Behandlung einer pulmonalen Hypertension und spezielle Impfempfehlungen (7).

Trotz der Fortschritte in der neonatologischen Pulmologie, wie die antenatale Kortikosteroid- und Surfactant-Gabe, hat sich die BPD-Inzidenz im letzten Jahrzehnt nicht signifikant verändert (e1). Nachteilige Effekte der IMV auf die unreife Lunge sind beispielsweise ein eingeschränkter Gasaustausch durch Volu- und Barotrauma sowie die proinflammatorische alveoläre und vaskuläre Destruktion. Um diese Effekte zu vermindern, wurde die nasale CPAP-Therapie (kontinuierlicher positiver Atemwegsdruck, CPAP) als nichtinvasive Beatmungsstrategie (NIV) in der Neonatologie eingeführt. Die CPAP-Therapie reduziert zwar den Bedarf an IMV, jedoch sahen sich Neonatologen angesichts einer CPAP-Therapieversagerrate von circa 50 % gezwungen, nach effektiveren NIV-Modalitäten zu suchen (8, 9). Neuere Beatmungskonzepte wie die nasale intermittierende positive Druckbeatmung (NIPPV) und die nasale High-Flow-Therapie (HHHFNC) wurden in die klinische Praxis integriert und sind heute sowohl in der Pädiatrie als auch in der Erwachsenenmedizin etabliert (10, 11, e2).

In diesem Übersichtsartikel fassen wir die aktuelle Evidenz der verfügbaren NIV-Modalitäten in der Neonatologie zusammen. Zudem diskutieren und erläutern wir ihre Indikation, Wirkungsweise sowie ihre Effekte auf wichtige Kurz- und Langzeitmorbiditäten. Die Arbeit basiert auf einer selektiven Literaturrecherche in PubMed.

Effekte und klinische Anwendungen verschiedener nichtinvasiver Beatmungsmethoden bei Frühgeborenen

Nasaler kontinuierlicher positiver Atemwegsdruck

Seit der ersten klinischen Anwendung von CPAP bei Frühgeborenen im Jahr 1971 (e3) sind viele unterschiedliche Effekte auf die Atemmechanik beschrieben worden (eKasten 1). Nasale CPAP-Geräte erzeugen über verschiedene nasale Applikationsformen (Abbildung 1 und 2) einen konstanten positiven endexspiratorischen Druck (PEEP) in der Lunge des Frühgeborenen. Der PEEP wirkt einem Kollabieren von Lungenabschnitten entgegen, stabilisiert die funktionelle Residualkapazität und erleichtert somit den Gasaustausch (1).

Interfaces für nasalen kontinuierlichen positiven Atemwegsdruck (nCPAP)
Interfaces für nasalen kontinuierlichen positiven Atemwegsdruck (nCPAP)
Abbildung 1
Interfaces für nasalen kontinuierlichen positiven Atemwegsdruck (nCPAP)
Frühgeborenes unter Anwendung von nasalem kontinuierlichem positiven Atemwegsdruck (nCPAP) und binasalen Prongs (Mütze)
Frühgeborenes unter Anwendung von nasalem kontinuierlichem positiven Atemwegsdruck (nCPAP) und binasalen Prongs (Mütze)
Abbildung 2
Frühgeborenes unter Anwendung von nasalem kontinuierlichem positiven Atemwegsdruck (nCPAP) und binasalen Prongs (Mütze)
nCPAP-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (e11, e12)
nCPAP-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (e11, e12)
eKasten 1
nCPAP-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (e11, e12)

Mehrere randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) haben bereits die Effektivität und die Sicherheit von früher nasaler CPAP-Therapie bei VLBWI in der Ära der Surfactant-Therapie und der Behandlung mit antenatalen Kortikosteroiden untersucht (Tabelle 1, eKasten 2). Obwohl die Studiendesigns und die Grenzwerte für respiratorische Interventionen zwischen den Studien variierten, wie zum Beispiel in den Kriterien für die Intubation und die Surfactant-Gabe, wurden grundsätzlich zwei Beatmungsstrategien miteinander verglichen:

  • Frühgeborene wurden entweder in die Gruppe früher nasaler CPAP-Therapie randomisiert (hier unter variablem PEEP-Niveau zwischen 5 und 8 cm H2O) mit selektiver Intubation bei Therapieversagen, zum Beispiel bei Sauerstoffbedarf, Apnoen und Hypoxämien oder respiratorischer Azidose
  • oder Frühgeborene wurden im Kreißsaal primär intubiert und dann über eine kürzere oder längere Zeit mit IMV behandelt.
Ausgewählte randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) über nCPAP mit selektiver oder prophylaktischer Surfactant-Gabe vs. IMV mit oder ohne Surfactant-Gabe (INSURE eingeschlossen)
Ausgewählte randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) über nCPAP mit selektiver oder prophylaktischer Surfactant-Gabe vs. IMV mit oder ohne Surfactant-Gabe (INSURE eingeschlossen)
Tabelle 1
Ausgewählte randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) über nCPAP mit selektiver oder prophylaktischer Surfactant-Gabe vs. IMV mit oder ohne Surfactant-Gabe (INSURE eingeschlossen)
Effekte von antenatalen systemischen Kortikosteroiden auf die Lunge von Frühgeborenen und ihre Nebenwirkungen (e13–e15)
Effekte von antenatalen systemischen Kortikosteroiden auf die Lunge von Frühgeborenen und ihre Nebenwirkungen (e13–e15)
eKasten 2
Effekte von antenatalen systemischen Kortikosteroiden auf die Lunge von Frühgeborenen und ihre Nebenwirkungen (e13–e15)

Die Ergebnisse dieser Studien zeigen, dass die Therapie mit frühem CPAP im Vergleich zur primären Intubation im Kreißsaal die Notwendigkeit von IMV und Surfactant-Gaben deutlich vermindert. Allerdings konnten Einzelstudien keine signifikante Reduktion der BPD-Inzidenz oder der Mortalität aufzeigen (8, 9, 1215) (Tabelle 1).

Eine Metaanalyse von vier Studien bestätigte eine geringe, aber signifikante Verminderung des kombinierten Endpunktes von BPD und Mortalität in der frühen CPAP-Gruppe (relatives Risiko [RR]: 0,91; 95-%-Konfidenzintervall: [0,84; 0,99], „number needed to treat“ [NNT]: 25) (16). Die Endpunkte BPD alleine (RR: 0,91 [0,79; 1,04]) und Mortalität alleine (RR: 0,88 [0,68; 1,14]) wurden jedoch nicht erkennbar von der CPAP-Intervention beeinflusst. Die Inzidenz von CPAP-Versagen in der ersten Lebenswoche lag bei den RCTs zwischen 46,0 % und 51,2 % (8, 9, 12). Letztendlich war ein CPAP-Versagen mit einem bestimmten Maß an IMV-Exposition verbunden, die den möglichen lungenprotektiven Effekt von CPAP in diesen Studien verringert haben könnte.

Nasale intermittierende positive Druckbeatmung

Die NIPPV hat sich indessen als Alternative zur nasalen CPAP-Therapie als nichtinvasive Beatmungsstrategie etabliert (1, e2, e4). Diese Methode erzeugt eine zeitgesteuerte positive Druckbeatmung oberhalb eines PEEP-Niveaus, ohne einen endotracheal einliegenden Beatmungstubus einzusetzen. Aktuell sind zwei NIPPV-Systeme verfügbar: Bilevel-NIPPV und konventionell-mechanisches NIPPV (CMV-NIPPV). Bilevel-NIPPV stellt zwei unterschiedliche PEEP-Niveaus her, auf denen das Frühgeborene spontan atmen kann. Im Gegensatz dazu werden bei CMV-NIPPV höhere inspiratorische Spitzendrücke und kürzere Inspirationszeiten verwendet (eGrafik) (17, e5). Die Beatmungszugänge, sogenannte „interfaces“, sind analog zum nasalen CPAP (Abbildung 1).

Zeit- und Druckzyklus Bilevel-NIPPV versus CMV-NIPPV
Zeit- und Druckzyklus Bilevel-NIPPV versus CMV-NIPPV
eGrafik
Zeit- und Druckzyklus Bilevel-NIPPV versus CMV-NIPPV

Die NIPPV kann mittels unterschiedlicher Trigger-Systeme mit spontanen Atemzügen synchronisiert werden, etwa dadurch, dass abdominelle Atembewegungen über eine pneumatische Kapsel oder ein Flow-Trigger-System erkannt werden. Die Effekte auf die Atemmechanik unter NIPPV sind im eKasten 3 zusammengefasst. Die NIPPV kann in verschiedenen klinischen Szenarios angewendet werden:

  • „primäre“ oder „frühe“ NIPPV bezieht sich auf die Verwendung innerhalb der ersten sechs Lebensstunden
  • NIPPV als „Postextubationsstrategie“ ist auf einen Gebrauch nach längerer invasiver Beatmungszeit (in der Regel über 24 Stunden) angelegt.
NIPPV-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (e2, e16)
NIPPV-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (e2, e16)
eKasten 3
NIPPV-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (e2, e16)

Die Evidenz für den Gebrauch von NIPPV ist vorwiegend auf kleine Single-Center-Studien beschränkt. Sie unterscheiden sich je nach den verwendeten Respiratoren (Bilevel-NIPPV, CMV-NIPPV), den Einstellungen (zum Beispiel Atemfrequenz, Beatmungsdruck, Inspirationszeit), dem Patientenkollektiv und nach dem Synchronisationsmodus, sofern verwendet. Eine aktuelle Cochrane-Metaanalyse, die randomisierte kontrollierte und quasi-randomisierte kontrollierte Studien einschloss, konnte für die primäre NIPPV im Vergleich zur CPAP-Therapie eine signifikant niedrigere Rate an respiratorischem Versagen (RR: 0,65 [0,51; 0,82]) und Intubationsraten (RR: 0,78 [0,64; 0,94]) innerhalb der ersten Lebenswoche nachweisen (18) (Tabelle 2).

Ergebnisse von Metaanalysen über NIPPV vs. nCPAP als primäre Atemunterstützung und Postextubation
Ergebnisse von Metaanalysen über NIPPV vs. nCPAP als primäre Atemunterstützung und Postextubation
Tabelle 2
Ergebnisse von Metaanalysen über NIPPV vs. nCPAP als primäre Atemunterstützung und Postextubation

Im Vergleich zur nasalen CPAP-Therapie war die NIPPV als Postextubationsstrategie in einer anderen Cochrane-Metaanalyse (19) mit einer deutlich niedrigeren Rate an respiratorischem Versagen (RR: 0,71 [0,61; 0,82]) und Reintubationen (RR: 0,76 [0,65; 0,88]) assoziiert. Die Daten über andere wichtige Parameter von Behandlungsergebnissen, wie zum Beispiel BPD, Mortalität, nekrotisierende Enterokolitis, intraventrikuläre Hämorrhagien und Frühgeborenenretinopathie, unterschieden sich nicht deutlich in der CPAP- und in der NIPPV-Gruppe in beiden Metaanalysen (Tabelle 2).

Nasale High-Flow-Therapie

Das Prinzip der nasalen High-Flow-Therapie (HHHFNC) basiert auf der Applikation von erwärmtem und angefeuchtetem Atemgas mit einer Flussrate von > 1 L/min über kleine binasale Prongs (eAbbildung). Das Wirkprinzip und die klinischen Effekte dieser Methode sind bereits ausführlich publiziert (eKasten 4) (20, e6). Der wesentliche Unterschied zur nasalen CPAP-Therapie besteht darin, dass die HHHFNC einen flussabhängigen und in der klinischen Praxis nicht messbaren variablen Distensionsdruck im Bereich der oberen Atemwege und der Lunge des Frühgeborenen erzeugt. Durch den pragmatischen Aufbau, die einfache Bedienung und die Kosteneffizienz ist der Gebrauch dieses nichtinvasiven Beatmungsverfahrens in den letzten Jahren deutlich angestiegen (21). Trotz allem ist die Evidenz für die Anwendung von HHHFNC in der Erstversorgung bei RDS oder als Postextubationsstrategie überwiegend beschränkt auf Nichtunterlegenheitsstudien mit nasaler CPAP-Beatmung als Vergleichsmaß (Tabelle 3).

Ausgewählte randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) über HHHFNC vs. CPAP/NIPPV als primäre Atemunterstützung oder Postextubation
Ausgewählte randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) über HHHFNC vs. CPAP/NIPPV als primäre Atemunterstützung oder Postextubation
Tabelle 3
Ausgewählte randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) über HHHFNC vs. CPAP/NIPPV als primäre Atemunterstützung oder Postextubation
Frühgeborenes unter nasaler High- Flow-Therapie
Frühgeborenes unter nasaler High- Flow-Therapie
eAbbildung
Frühgeborenes unter nasaler High- Flow-Therapie
HHHFNC-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (20, e6)
HHHFNC-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (20, e6)
eKasten 4
HHHFNC-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (20, e6)

Manley et al. randomisierte Frühgeborene in die Gruppen HHHFNC oder nasale CPAP-Therapie nach der Extubation (22). Der primäre Endpunkt „Therapieversagen innerhalb von sieben Tagen“ trat in 34,2 % der Fälle in der HHHFNC-Gruppe und in 25,8 % der Fälle in der CPAP-Gruppe auf (Risikodifferenz: 8,4 % [–1,9; 18,7]). Mit der gewählten Nichtunterlegenheitsgrenze von 20 % als Ausgangsbasis der Überlegungen schlossen die Autoren darauf, dass die HHHFNC-Therapie der nasalen CPAP-Therapie nach einer Extubation nicht unterlegen ist. Fast 50 % der Frühgeborenen mit Therapieversagen in der HHHFNC-Gruppe konnten mit nasalem „rescue“-CPAP stabilisiert werden. Die daraus gezogene Schlussfolgerung einer Nichtunterlegenheitsaussage zur HHHFNC ist somit bedenklich.

Zwei weitere aktuelle randomisierte kontrollierte Nichtunterlegenheitsstudien beurteilten HHHFNC versus nasales CPAP als primären Versorgungsmodus von Frühgeborenen mit RDS (GA > 28 SSW) und wählten eine restriktivere Nichtunterlegenheitsgrenze (5 % beziehungsweise 10 %) (23, 24). Die Rekrutierung wurde in beiden Studien aufgrund von signifikanten Unterschieden im primären Endpunkt „Therapieversagen innerhalb von 72 Stunden“ zwischen der HHHFNC-Gruppe und der CPAP-Gruppe frühzeitig beendet: 25,5 % versus 13,3 %, Risikodifferenz 12,3 % [5,8; 18,7], p < 0,001 und 26,3 % versus 7,9 %, Risikodifferenz 18,4 % [9,7; 27,1], p < 0,001. In beiden Studien wurde die nasale CPAP-Therapie klar favorisiert. Während sich die Intubationsrate beider Gruppen in der „intention to treat“-Analyse nicht unterschied, wurden dennoch 39 % beziehungsweise 91 % der Patienten aus der HHHFNC-Gruppe durch die Anwendung von nasalem „rescue“-CPAP bei Therapieversagen vor einer Intubation bewahrt. Eine weitere vergleichbare Nichtunterlegenheitsstudie konnte hinsichtlich der Erstversorgung keine signifikanten Unterschiede im Therapieversagen zwischen der HHHFNC und der CPAP-Therapie beziehungsweise der Bilevel-NIPPV aufzeigen (25) (Tabelle 3).

Nach Daten einer aktuellen Metaanalyse hat die HHHFNC sowohl als primäre Atemunterstützung als auch nach der Extubation keinen signifikanten Einfluss auf die BPD-Rate oder auf andere neonatologische Kurzzeitmorbiditäten. Sie ist jedoch, verglichen mit der nasalen CPAP-Therapie, mit einer signifikant geringeren nasalen Traumarate assoziiert (e7, e8). Auch wenn in den meisten Untersuchungen wenige Studienteilnehmer unter 28 SSW alt waren, bestätigen die Ergebnisse, dass die HHHFNC verglichen mit der nasalen CPAP-Therapie als primärer Beatmungsmodus in der Erstversorgung von Frühgeborenen mit RDS unterlegen ist.

Pulmonales und entwicklungsneurologisches Behandlungsergebnis bei nichtinvasiven Beatmungsformen

Als Fortschritte in der perinatalen Betreuung gelten:

  • Gabe von antenatalen Kortikosteroiden
  • erweitertes pränatales Monitoring
  • Therapie mit Coffeincitrat
  • Surfactant-Therapie
  • optimierte Ernährung
  • schonende Beatmungsformen.

Diese Optionen haben erheblich zu den verbesserten Überlebensraten beigetragen, insbesondere im Kollektiv der sehr unreifen Frühgeborenen mit einem GA zwischen 22 + 0–24 + 6 SSW (Überlebensrate von 30 % zwischen 2000–2003 und 36 % zwischen 2008–2011, Daten aus den USA) (26). In Deutschland hat die Anzahl der Frühgeborenen mit einem GA < 28 SSW zwischen 2001 und 2010 um 65 % zugenommen (27).

Da sich das Risiko einer BPD invers proportional zum GA und zum Geburtsgewicht verhält, verwundert es nicht, dass sich die BPD-Inzidenz mit der demografischen Verschiebung hin zu früheren Gestationswochen über die Jahre erhöht hat (28). Erwähnenswert ist, dass die in den NIV-Studien publizierten Daten zu BPD-Raten durch unterschiedliche Definitionen der Erkrankung und unterschiedliche Studienpopulationen häufig variieren (5).

Über den Einfluss von nichtinvasiver Beatmung auf das pulmonale und entwicklungsneurologische Langzeitbehandlungsergebnis von Frühgeborenen sind bisher nur wenige prospektive Langzeit-Follow-up-Studien veröffentlicht. Nach einer planmäßigen Follow-up-Untersuchung der Lungenfunktion in der SUPPORT-Studie zeigte die CPAP-Gruppe mit einem korrigierten Alter von 18–22 Monaten weniger Episoden mit Giemen (28,9 % versus 36,5 %, p < 0,05) und weniger Arztkonsultationen aufgrund von Atembeschwerden (68,0 % versus 72,9 %, p < 0,05), verglichen mit der IMV + Surfactant-Gruppe (29). Doyle und Kollegen stellten Lungenfunktionsdaten aus einem 8-Jahres-Follow-up von Frühgeborenen ≤ 28 SSW vor und verglichen sie mit Kohorten vergleichbarer demografischer Grunddaten aus drei verschiedenen Zeiträumen (1991–1992 versus 1997 versus 2005) (30). Neben der deutlichen Zunahme der CPAP-Exposition über die drei Epochen berichten die Autoren von einer höheren BPD-Rate und von reduzierten exspiratorischen Flussraten in der Kohorte von 2005, verglichen mit der Studienkohorte von 1991–1992. Diese Ergebnisse sollten jedoch kritisch interpretiert werden. So lag die 8-Jahres-Überlebensrate in der Kohorte von 1991–1992 bei 53 % versus 65 % in der Kohorte von 2005. Ein Trade-off-Effekt kann hier für das Behandlungsergebnis „Lungenfunktion“ nicht ausgeschlossen werden, da keine Angaben zu den Mortalitätsursachen gemacht wurden. Außerdem konnten die Autoren einen deutlichen Rückgang des Einsatzes postnataler Steroide verzeichnen (40 % 1991–1992 versus 23 % 2005). Das reduziert zwar die BPD-Rate nachweislich, kann jedoch nachteilige Auswirkungen auf die sensomotorische Entwicklung haben (31) (eKasten 5).

Effekte von postnatalen systemischen Kortikosteroiden auf die Lunge von Frühgeborenen und ihre Nebenwirkungen (e17, e18, 31)
Effekte von postnatalen systemischen Kortikosteroiden auf die Lunge von Frühgeborenen und ihre Nebenwirkungen (e17, e18, 31)
eKasten 5
Effekte von postnatalen systemischen Kortikosteroiden auf die Lunge von Frühgeborenen und ihre Nebenwirkungen (e17, e18, 31)

In der SUPPORT-Studiengruppe konnten keine deutlichen Unterschiede für den kombinierten Endpunkt Tod oder Entwicklungsstörung zwischen der CPAP- und der IMV + Surfactant-Gruppe im korrigierten Alter von 18–22 Lebensmonaten gefunden werden (32). In dieser Studienpopulation hatten 10,9 % der Kinder aus der CPAP-Gruppe und 9,1 % der IMV-Gruppe neurologische Beeinträchtigungen (Definition: kombinierter Score aus „Bayley Scales of Infants and Toddler Development III“ von weniger als 70, „Gross Motor Function Classification System“- Score von 2 oder höher, moderate bis schwere Zerebralparese, Hörbehinderung oder beidseitige Sehbehinderung).

Der Mangel an Follow-up-Daten aus anderen repräsentativen randomisierten kontrollierten Studien, zum Beispiel der COIN-Studie oder der CURPAP-Studie (8, 13), unterstreicht, wie notwendig die systematische Erhebung von neurologischen und pulmonalen Langzeitdaten sowie die interdisziplinäre Betreuung dieser Hochrisiko-Kinder ist.

Trends und künftige Perspektiven von nichtinvasiven Beatmungsformen in der Neonatologie

Die europäischen Konsensus-Leitlinien empfehlen nach aktueller Evidenzlage eine prophylaktische CPAP-Therapie und eine frühe selektive Surfactant-Gabe vor der primären Intubation bei spontan atmenden Frühgeborenen (33). Ergebnisse einer US-amerikanischen Umfragestudie mit 26 teilnehmenden Netzwerk-Zentren bestätigen eine Abnahme von invasiv beatmeten VLBWI und eine Zunahme von NIPPV-Beatmungsstrategien zwischen 2002 und 2012 (von 14 % auf 37 %) (34).

VLBWI unterliegen häufig Schwankungen der arteriellen Sauerstoffsättigung, die mit der Entwicklung einer Neugeborenenretinopathie, mit einem höheren Risiko für späteres Versterben sowie mit neurologischen Einschränkungen im korrigierten Alter von 18 Lebensmonaten assoziiert ist (35, 36).

Die Anwendung von NIV-Strategien wurde in den letzten Jahren ausgeweitet, um die Symptome des Apnoe-Bradykardie-Syndroms des Frühgeborenen zu behandeln (e9, e10). Dieser Trend erfordert eine künftige Evaluation der Effekte prolongierter nichtinvasiver Beatmung auf neonatale Langzeitmorbiditäten sowie die Suche nach geeigneten Weaning-Strategien (37).

Neuere Methoden wie neuronal gesteuerte Beatmungsformen („neurally adjusted ventilator assist“, NAVA) oder nasale Hochfrequenzoszillation (nHFOV) stellen vielverspechende Innovationen in der nichtinvasiven Beatmung von Frühgeborenen dar. Aktuell existieren jedoch nur kleine Single-Center-Studien mit aussichtsreichen Daten über effektive Synchronisation mittels neuronal gesteuerter NIV. Die nHFOV reduziert in einer kleineren RCT im Vergleich zur nasalen CPAP-Therapie bei Frühgeborenen mit moderatem bis schwerem RDS die IMV-Rate (38, 39)

Im Kontext der initialen Stabilisierung durch NIV rückt auch die Rolle der nichtinvasiven Surfactant-Gabe in den Vordergrund, und dabei insbesondere die Frage, ob diese Technik das Behandlungsergebnis von VLBWI positiv beeinflussen kann (40).

Resümee

Die nasale CPAP-Therapie ist nach aktueller Datenlage weiterhin der Goldstandard der nichtinvasiven Beatmung. Bei Frühgeborenen mit RDS ist die NIPPV als primäre respiratorische Atemunterstützung oder nach der Extubation eine mögliche Alternative. Die Vorteile von HHHFNC sind: die einfache Handhabung, ein reduziertes nasales Trauma und eine verbesserte Eltern-Kind-Interaktion. Deshalb ist die nasale High-Flow-Therapie nun in der neonatologischen Intensivmedizin überall weit verbreitet. Sie sollte jedoch nicht bei VLBWI mit Surfactant-Mangel und akuter pulmonaler Dysfunktion eingesetzt werden. Der Effekt von NIV-Strategien auf die BPD-Rate ist gering, aber vielversprechend, und rechtfertigt eine weiterführende Forschung auf diesem Gebiet. Für entwicklungsneurologische und pulmonale Langzeitdaten sind prospektive, idealerweise netzwerkbasierte Nachuntersuchungen erforderlich.

Interessenkonflikt
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 29. 5. 2018, revidierte Fassung angenommen: 21. 1. 2019

Anschrift für die Verfasser
Dr. med. Markus Waitz, MD
Abteilung Allgemeine Pädiatrie & Neonatologie
Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Justus-Liebig-Universität Gießen
Feulgenstraße 10–12
35392 Gießen
markus.waitz@paediat.med.uni-giessen.de

Zitierweise
Behnke J, Lemyre B, Czernik C, Zimmer KP, Ehrhardt H, Waitz M:
Non-invasive ventilation in neonatology. Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 177–83. DOI: 10.3238/arztebl.2019.0177

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit1119 oder über QR-Code

eKästen, eGrafik, eAbbildung:
www.aerzteblatt.de/19m0177 oder über QR-Code

1.
Owen LS, Manley BJ, Davis PG, Doyle LW: The evolution of modern respiratory care for preterm infants. Lancet 2017; 389: 1649–59 CrossRef
2.
Jobe AH, Bancalari E: Bronchopulmonary dysplasia. Am J Respir Crit Care Med 2001; 163: 1723–9 CrossRef MEDLINE
3.
Shahzad T, Radajewski S, Chao CM, Bellusci S, Ehrhardt H: Pathogenesis of bronchopulmonary dysplasia: when inflammation meets organ development. Mol Cell Pediatr 2016; 3: 23 CrossRefMEDLINE PubMed Central
4.
Gortner L, Misselwitz B, Milligan D, et al.: Rates of bronchopulmonary dysplasia in very preterm neonates in Europe: results from the MOSAIC cohort. Neonatology 2011; 99: 112–7 CrossRef MEDLINE
5.
Ehrenkranz RA, Walsh MC, Vohr BR, et al.: Validation of the National Institutes of Health consensus definition of bronchopulmonary dysplasia. Pediatrics 2005; 116: 1353–60 CrossRef MEDLINE
6.
Jaakkola JJK, Ahmed P, Ieromnimon A, et al.: Preterm delivery and asthma: a systematic review and meta-analysis. J Allergy Clin Immunol 2006; 118: 823–30 CrossRef MEDLINE
7.
Álvarez-Fuente M, Arruza L, Muro M, et al.: The economic impact of prematurity and bronchopulmonary dysplasia. Eur J Pediatr 2017; 176: 1587–93 CrossRef MEDLINE
8.
Morley CJ, Davis PG, Doyle LW, Brion LP, Hascoet JM, Carlin JB: Nasal CPAP or intubation at birth for very preterm infants. N Engl J Med 2008; 358: 700–8 CrossRef MEDLINE
9.
Finer NN, Carlo WA, Walsh MC, et al.: Early CPAP versus surfactant in extremely preterm infants. N Engl J Med 2010; 362: 1970–9 CrossRefMEDLINE PubMed Central
10.
Roberts CT, Hodgson KA: Nasal high flow treatment in preterm infants. Matern Health Neonatol Perinatol 2017; 3: 15 CrossRef MEDLINE PubMed Central
11.
Westhoff M, Schonhofer B, Neumann P, et al.: Noninvasive mechanical ventilation in acute respiratory failure. Pneumologie 2015; 69: 719–56 MEDLINE
12.
Dunn MS, Kaempf J, de Klerk A, et al.: Randomized trial comparing 3 approaches to the initial respiratory management of preterm neonates. Pediatrics 2011; 128: e1069–76 CrossRef MEDLINE
13.
Sandri F, Plavka R, Ancora G, et al.: Prophylactic or early selective surfactant combined with nCPAP in very preterm infants. Pediatrics 2010; 125: e1402–9 CrossRef MEDLINE
14.
Tapia JL, Urzua S, Bancalari A, et al.: Randomized trial of early bubble continuous positive airway pressure for very low birth weight infants. J Pediatr 2012; 161: 75–80.e1 CrossRef MEDLINE
15.
Rojas MA, Lozano JM, Rojas MX, et al.: Very early surfactant without mandatory ventilation in premature infants treated with early continuous positive airway pressure: a randomized, controlled trial. Pediatrics 2009; 123: 137–42 CrossRef MEDLINE
16.
Schmolzer GM, Kumar M, Pichler G, Aziz K, O‘Reilly M, Cheung PY: Non-invasive versus invasive respiratory support in preterm infants at birth: systematic review and meta-analysis. BMJ 2013; 347: f5980 CrossRef MEDLINE PubMed Central
17.
Roberts CT, Davis PG, Owen LS: Neonatal non-invasive respiratory support: synchronised NIPPV, non-synchronised NIPPV or bi-level CPAP: what is the evidence in 2013? Neonatology 2013; 104: 203–9 CrossRef MEDLINE
18.
Lemyre B, Laughon M, Bose C, Davis PG: Early nasal intermittent positive pressure ventilation (NIPPV) versus early nasal continuous positive airway pressure (NCPAP) for preterm infants. Cochrane Database Syst Rev 2016; 12: CD005384 CrossRef
19.
Lemyre B, Davis PG, de Paoli AG, Kirpalani H: Nasal intermittent positive pressure ventilation (NIPPV) versus nasal continuous positive airway pressure (NCPAP) for preterm neonates after extubation. Cochrane Database Syst Rev 2017; 2: CD003212 CrossRef
20.
Manley BJ, Dold SK, Davis PG, Roehr CC: High-flow nasal cannulae for respiratory support of preterm infants: a review of the evidence. Neonatology 2012; 102: 300–8 CrossRef MEDLINE
21.
Schmid F, Olbertz DM, Ballmann M: The use of high-flow nasal cannula (HFNC) as respiratory support in neonatal and pediatric intensive care units in Germany—a nationwide survey. Respir Med 2017; 131: 210–4 CrossRef
22.
Manley BJ, Owen LS, Doyle LW, et al.: High-flow nasal cannulae in very preterm infants after extubation. N Engl J Med 2013; 369: 1425–33 CrossRef
23.
Roberts CT, Owen LS, Manley BJ, et al.: Nasal high-flow therapy for primary respiratory support in preterm infants. N Engl J Med 2016; 375: 1142–51 CrossRef MEDLINE
24.
Murki S, Singh J, Khant C, et al.: High-flow nasal cannula versus nasal continuous positive airway pressure for primary respiratory support in preterm infants with respiratory distress: a randomized controlled trial. Neonatology 2018; 113: 235–41 CrossRef MEDLINE
25.
Lavizzari A, Colnaghi M, Ciuffini F, et al.: Heated, humidified high-flow nasal cannula vs nasal continuous positive airway pressure for respiratory distress syndrome of prematurity: a randomized clinical noninferiority trial. JAMA Pediatr 2016 CrossRef
26.
Younge N, Goldstein RF, Bann CM, et al.: Survival and neurodevelopmental outcomes among periviable infants. N Engl J Med 2017; 376: 617–28 CrossRef MEDLINE
27.
Schleußner E: The prevention, diagnosis and treatment of premature labor. Dtsch Arztebl Int 2013; 110: 227–36 CrossRef
28.
van Marter LJ: Epidemiology of bronchopulmonary dysplasia. Semin Fetal Neonatal Med 2009; 14: 358–66 CrossRef MEDLINE
29.
Stevens TP, Finer NN, Carlo WA, et al.: Respiratory outcomes of the surfactant
positive pressure and oximetry randomized trial (SUPPORT). J Pediatr 2014; 165: 240–9.e4 CrossRef MEDLINE
30.
Doyle LW, Ranganathan S, Cheong JLY: Ventilation in preterm infants and lung function at 8 years. N Engl J Med 2017; 377: 1601–2 CrossRef
31.
Doyle LW, Ehrenkranz RA, Halliday HL: Late (7 days) postnatal corticosteroids for chronic lung disease in preterm infants. Cochrane Database Syst Rev 2014; 5: CD001145 CrossRef
32.
Vaucher YE, Peralta-Carcelen M, Finer NN, et al.: Neurodevelopmental outcomes in the early CPAP and pulse oximetry trial. N Engl J Med 2012; 367: 2495–504 CrossRef MEDLINE
33.
Sweet DG, Carnielli V, Greisen G, et al.: European consensus guidelines on the management of respiratory distress syndrome – 2016 update. Neonatology 2017; 111: 107–25 CrossRef MEDLINE
34.
Stoll BJ, Hansen NI, Bell EF, et al.: Trends in care practices, morbidity, and mortality of extremely preterm neonates, 1993–2012. JAMA 2015; 314: 1039–51 CrossRef MEDLINE
35.
Di Fiore JM, Bloom JN, Orge F, et al.: A higher incidence of intermittent hypoxemic episodes is associated with severe retinopathy of prematurity. J Pediatr 2010; 157: 69–73 CrossRef MEDLINE
36.
Poets CF, Roberts RS, Schmidt B, et al.: Association between intermittent hypoxemia or bradycardia and late death or disability in extremely preterm infants. JAMA 2015; 314: 595–603 CrossRef MEDLINE
37.
Bamat N, Jensen EA, Kirpalani H: Duration of continuous positive airway pressure in premature infants. Semin Fetal Neonatal Med 2016; 21: 189–95 CrossRef MEDLINE
38.
Firestone KS, Beck J, Stein H: Neurally adjusted ventilatory assist for noninvasive support in neonates. Clin Perinatol 2016; 43: 707–24 CrossRef MEDLINE
39.
Mukerji A, Dunn M: High-frequency ventilation as a mode of noninvasive respiratory support. Clin Perinatol 2016; 43: 725–40 CrossRef MEDLINE
40.
Kribs A: Minimally invasive surfactant therapy and noninvasive respiratory support. Clin Perinatol 2016; 43: 755–71 CrossRef MEDLINE
e1.
Jensen EA, Schmidt B: Epidemiology of bronchopulmonary dysplasia. Birth Defects Res Part A Clin Mol Teratol 2014; 100: 145–57 CrossRef MEDLINE
e2.
Owen LS, Manley BJ: Nasal intermittent positive pressure ventilation in preterm infants: equipment, evidence, and synchronization. Semin Fetal Neonatal Med 2016; 21: 146–53 CrossRef MEDLINE
e3.
Gregory GA, Kitterman JA, Phibbs RH, Tooley WH, Hamilton WK: Treatment of the idiopathic respiratory-distress syndrome with continuous positive airway pressure. N Engl J Med 1971; 284: 1333–40 CrossRef MEDLINE
e4.
Courtney SE, Barrington KJ: Continuous positive airway pressure and noninvasive ventilation. Clin Perinatol 2007; 34: 73–92, vi CrossRef MEDLINE
e5.
Millar D, Lemyre B, Kirpalani H, Chiu A, Yoder BA, Roberts RS: A comparison of bilevel and ventilator-delivered non-invasive respiratory support. Arch Dis Child Fetal Neonatal Ed 2016; 101: F21–5 CrossRef MEDLINE
e6.
Dysart K, Miller TL, Wolfson MR, Shaffer TH: Research in high flow therapy: mechanisms of action. Respir Med 2009; 103: 1400–5 CrossRef MEDLINE
e7.
Collins CL, Barfield C, Horne RSC, Davis PG: A comparison of nasal trauma in preterm infants extubated to either heated humidified high-flow nasal cannulae or nasal continuous positive airway pressure. Eur J Pediatr 2014; 173: 181–6 CrossRef MEDLINE
e8.
Wilkinson D, Andersen C, O‘Donnell CP, De Paoli AG, Manley BJ: High flow nasal cannula for respiratory support in preterm infants. Cochrane Database Syst Rev 2016; 2: CD006405 MEDLINE
e9.
Rüegger C, Hegglin M, Adams M, Bucher HU: Population based trends in mortality, morbidity and treatment for very preterm- and very low birth weight infants over 12 years. BMC Pediatr 2012; 12: 17 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e10.
Gizzi C, Montecchia F, Panetta V, et al.: Is synchronised NIPPV more effective than NIPPV and NCPAP in treating apnoea of prematurity (AOP)? A randomised cross-over trial. Arch Dis Child Fetal Neonatal Ed 2015; 100: F17–23.
e11.
Diblasi RM: Nasal continuous positive airway pressure (CPAP) for the respiratory care of the newborn infant. Respir Care 2009; 54: 1209–35 MEDLINE
e12.
Gupta S, Donn SM: Continuous positive airway pressure: physiology and comparison of devices. Semin Fetal Neonatal Med 2016; 21: 204–11 CrossRef MEDLINE
e13.
Vyas J, Kotecha S: Effects of antenatal and postnatal corticosteroids on the preterm lung. Arch Dis Child Fetal Neonatal Ed 1997; 77: F147–50 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e14.
Roberts D, Brown J, Medley N, Dalziel SR: Antenatal corticosteroids for accelerating fetal lung maturation for women at risk of preterm birth. Cochrane Database Syst Rev 2017; 3: CD004454 MEDLINE
e15.
Carlo WA, McDonald SA, Fanaroff AA, et al.: Association of antenatal corticosteroids with mortality and neurodevelopmental outcomes among infants born at 22 to 25 weeks’ gestation. JAMA 2011; 306: 2348 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e16.
Lampland AL, Meyers PA, Worwa CT, Swanson EC, Mammel MC: Gas exchange and lung inflammation using nasal intermittent positive-pressure ventilation versus synchronized intermittent mandatory ventilation in piglets with saline lavage-induced lung injury: an observational study. Crit Care Med 2008; 36: 183–7 CrossRef MEDLINE
e17.
Rhen T, Cidlowski JA: Antiinflammatory action of glucocortiods— new mechanisms for old drugs. N Engl J Med 2005; 353: 1711–23 CrossRef MEDLINE
e18.
Doyle LW, Cheong JL, Ehrenkranz RA, Halliday HL: Early (< 8 days) systemic postnatal corticosteroids for prevention of bronchopulmonary dysplasia in preterm infants. Cochrane Database Syst Rev 2017; 10: CD001146 MEDLINE
e19.
Waitz M, Mense L, Kirpalani H, Lemyre B: Nasal intermittent positive pressure ventilation for preterm neonates: synchronized or not? Clin Perinatol 2016; 43: 799–816 CrossRef MEDLINE
Abteilung Allgemeine Pädiatrie & Neonatologie, Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Justus-Liebig-Universität Gießen: Dr. med. Judith Behnke, MD; Prof. Dr. med. Klaus-Peter Zimmer, MD; PD Dr. med. Harald Ehrhardt, MD; Dr. med. Markus Waitz, MD
Abteilung Neonatologie, Children’s Hospital of Eastern Ontario, Ottawa, Kanada:
Dr. med. Brigitte Lemyre, MD
Abteilung Neonatologie, Charité Universitätsmedizin Berlin: PD Dr. med. Christoph Czernik, MD
Mitglied Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL), Gießen: Dr. med. Judith Behnke, MD;
PD Dr. med. Harald Ehrhardt, MD
Interfaces für nasalen kontinuierlichen positiven Atemwegsdruck (nCPAP)
Interfaces für nasalen kontinuierlichen positiven Atemwegsdruck (nCPAP)
Abbildung 1
Interfaces für nasalen kontinuierlichen positiven Atemwegsdruck (nCPAP)
Frühgeborenes unter Anwendung von nasalem kontinuierlichem positiven Atemwegsdruck (nCPAP) und binasalen Prongs (Mütze)
Frühgeborenes unter Anwendung von nasalem kontinuierlichem positiven Atemwegsdruck (nCPAP) und binasalen Prongs (Mütze)
Abbildung 2
Frühgeborenes unter Anwendung von nasalem kontinuierlichem positiven Atemwegsdruck (nCPAP) und binasalen Prongs (Mütze)
Ausgewählte randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) über nCPAP mit selektiver oder prophylaktischer Surfactant-Gabe vs. IMV mit oder ohne Surfactant-Gabe (INSURE eingeschlossen)
Ausgewählte randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) über nCPAP mit selektiver oder prophylaktischer Surfactant-Gabe vs. IMV mit oder ohne Surfactant-Gabe (INSURE eingeschlossen)
Tabelle 1
Ausgewählte randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) über nCPAP mit selektiver oder prophylaktischer Surfactant-Gabe vs. IMV mit oder ohne Surfactant-Gabe (INSURE eingeschlossen)
Ergebnisse von Metaanalysen über NIPPV vs. nCPAP als primäre Atemunterstützung und Postextubation
Ergebnisse von Metaanalysen über NIPPV vs. nCPAP als primäre Atemunterstützung und Postextubation
Tabelle 2
Ergebnisse von Metaanalysen über NIPPV vs. nCPAP als primäre Atemunterstützung und Postextubation
Ausgewählte randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) über HHHFNC vs. CPAP/NIPPV als primäre Atemunterstützung oder Postextubation
Ausgewählte randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) über HHHFNC vs. CPAP/NIPPV als primäre Atemunterstützung oder Postextubation
Tabelle 3
Ausgewählte randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) über HHHFNC vs. CPAP/NIPPV als primäre Atemunterstützung oder Postextubation
Frühgeborenes unter nasaler High- Flow-Therapie
Frühgeborenes unter nasaler High- Flow-Therapie
eAbbildung
Frühgeborenes unter nasaler High- Flow-Therapie
Zeit- und Druckzyklus Bilevel-NIPPV versus CMV-NIPPV
Zeit- und Druckzyklus Bilevel-NIPPV versus CMV-NIPPV
eGrafik
Zeit- und Druckzyklus Bilevel-NIPPV versus CMV-NIPPV
nCPAP-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (e11, e12)
nCPAP-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (e11, e12)
eKasten 1
nCPAP-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (e11, e12)
Effekte von antenatalen systemischen Kortikosteroiden auf die Lunge von Frühgeborenen und ihre Nebenwirkungen (e13–e15)
Effekte von antenatalen systemischen Kortikosteroiden auf die Lunge von Frühgeborenen und ihre Nebenwirkungen (e13–e15)
eKasten 2
Effekte von antenatalen systemischen Kortikosteroiden auf die Lunge von Frühgeborenen und ihre Nebenwirkungen (e13–e15)
NIPPV-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (e2, e16)
NIPPV-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (e2, e16)
eKasten 3
NIPPV-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (e2, e16)
HHHFNC-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (20, e6)
HHHFNC-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (20, e6)
eKasten 4
HHHFNC-Wirkungsmechanismen und mögliche Nebenwirkungen (20, e6)
Effekte von postnatalen systemischen Kortikosteroiden auf die Lunge von Frühgeborenen und ihre Nebenwirkungen (e17, e18, 31)
Effekte von postnatalen systemischen Kortikosteroiden auf die Lunge von Frühgeborenen und ihre Nebenwirkungen (e17, e18, 31)
eKasten 5
Effekte von postnatalen systemischen Kortikosteroiden auf die Lunge von Frühgeborenen und ihre Nebenwirkungen (e17, e18, 31)
1.Owen LS, Manley BJ, Davis PG, Doyle LW: The evolution of modern respiratory care for preterm infants. Lancet 2017; 389: 1649–59 CrossRef
2.Jobe AH, Bancalari E: Bronchopulmonary dysplasia. Am J Respir Crit Care Med 2001; 163: 1723–9 CrossRef MEDLINE
3.Shahzad T, Radajewski S, Chao CM, Bellusci S, Ehrhardt H: Pathogenesis of bronchopulmonary dysplasia: when inflammation meets organ development. Mol Cell Pediatr 2016; 3: 23 CrossRefMEDLINE PubMed Central
4.Gortner L, Misselwitz B, Milligan D, et al.: Rates of bronchopulmonary dysplasia in very preterm neonates in Europe: results from the MOSAIC cohort. Neonatology 2011; 99: 112–7 CrossRef MEDLINE
5.Ehrenkranz RA, Walsh MC, Vohr BR, et al.: Validation of the National Institutes of Health consensus definition of bronchopulmonary dysplasia. Pediatrics 2005; 116: 1353–60 CrossRef MEDLINE
6.Jaakkola JJK, Ahmed P, Ieromnimon A, et al.: Preterm delivery and asthma: a systematic review and meta-analysis. J Allergy Clin Immunol 2006; 118: 823–30 CrossRef MEDLINE
7.Álvarez-Fuente M, Arruza L, Muro M, et al.: The economic impact of prematurity and bronchopulmonary dysplasia. Eur J Pediatr 2017; 176: 1587–93 CrossRef MEDLINE
8.Morley CJ, Davis PG, Doyle LW, Brion LP, Hascoet JM, Carlin JB: Nasal CPAP or intubation at birth for very preterm infants. N Engl J Med 2008; 358: 700–8 CrossRef MEDLINE
9.Finer NN, Carlo WA, Walsh MC, et al.: Early CPAP versus surfactant in extremely preterm infants. N Engl J Med 2010; 362: 1970–9 CrossRefMEDLINE PubMed Central
10. Roberts CT, Hodgson KA: Nasal high flow treatment in preterm infants. Matern Health Neonatol Perinatol 2017; 3: 15 CrossRef MEDLINE PubMed Central
11.Westhoff M, Schonhofer B, Neumann P, et al.: Noninvasive mechanical ventilation in acute respiratory failure. Pneumologie 2015; 69: 719–56 MEDLINE
12.Dunn MS, Kaempf J, de Klerk A, et al.: Randomized trial comparing 3 approaches to the initial respiratory management of preterm neonates. Pediatrics 2011; 128: e1069–76 CrossRef MEDLINE
13.Sandri F, Plavka R, Ancora G, et al.: Prophylactic or early selective surfactant combined with nCPAP in very preterm infants. Pediatrics 2010; 125: e1402–9 CrossRef MEDLINE
14. Tapia JL, Urzua S, Bancalari A, et al.: Randomized trial of early bubble continuous positive airway pressure for very low birth weight infants. J Pediatr 2012; 161: 75–80.e1 CrossRef MEDLINE
15.Rojas MA, Lozano JM, Rojas MX, et al.: Very early surfactant without mandatory ventilation in premature infants treated with early continuous positive airway pressure: a randomized, controlled trial. Pediatrics 2009; 123: 137–42 CrossRef MEDLINE
16.Schmolzer GM, Kumar M, Pichler G, Aziz K, O‘Reilly M, Cheung PY: Non-invasive versus invasive respiratory support in preterm infants at birth: systematic review and meta-analysis. BMJ 2013; 347: f5980 CrossRef MEDLINE PubMed Central
17.Roberts CT, Davis PG, Owen LS: Neonatal non-invasive respiratory support: synchronised NIPPV, non-synchronised NIPPV or bi-level CPAP: what is the evidence in 2013? Neonatology 2013; 104: 203–9 CrossRef MEDLINE
18.Lemyre B, Laughon M, Bose C, Davis PG: Early nasal intermittent positive pressure ventilation (NIPPV) versus early nasal continuous positive airway pressure (NCPAP) for preterm infants. Cochrane Database Syst Rev 2016; 12: CD005384 CrossRef
19.Lemyre B, Davis PG, de Paoli AG, Kirpalani H: Nasal intermittent positive pressure ventilation (NIPPV) versus nasal continuous positive airway pressure (NCPAP) for preterm neonates after extubation. Cochrane Database Syst Rev 2017; 2: CD003212 CrossRef
20.Manley BJ, Dold SK, Davis PG, Roehr CC: High-flow nasal cannulae for respiratory support of preterm infants: a review of the evidence. Neonatology 2012; 102: 300–8 CrossRef MEDLINE
21.Schmid F, Olbertz DM, Ballmann M: The use of high-flow nasal cannula (HFNC) as respiratory support in neonatal and pediatric intensive care units in Germany—a nationwide survey. Respir Med 2017; 131: 210–4 CrossRef
22.Manley BJ, Owen LS, Doyle LW, et al.: High-flow nasal cannulae in very preterm infants after extubation. N Engl J Med 2013; 369: 1425–33 CrossRef
23.Roberts CT, Owen LS, Manley BJ, et al.: Nasal high-flow therapy for primary respiratory support in preterm infants. N Engl J Med 2016; 375: 1142–51 CrossRef MEDLINE
24.Murki S, Singh J, Khant C, et al.: High-flow nasal cannula versus nasal continuous positive airway pressure for primary respiratory support in preterm infants with respiratory distress: a randomized controlled trial. Neonatology 2018; 113: 235–41 CrossRef MEDLINE
25.Lavizzari A, Colnaghi M, Ciuffini F, et al.: Heated, humidified high-flow nasal cannula vs nasal continuous positive airway pressure for respiratory distress syndrome of prematurity: a randomized clinical noninferiority trial. JAMA Pediatr 2016 CrossRef
26.Younge N, Goldstein RF, Bann CM, et al.: Survival and neurodevelopmental outcomes among periviable infants. N Engl J Med 2017; 376: 617–28 CrossRef MEDLINE
27.Schleußner E: The prevention, diagnosis and treatment of premature labor. Dtsch Arztebl Int 2013; 110: 227–36 CrossRef
28.van Marter LJ: Epidemiology of bronchopulmonary dysplasia. Semin Fetal Neonatal Med 2009; 14: 358–66 CrossRef MEDLINE
29.Stevens TP, Finer NN, Carlo WA, et al.: Respiratory outcomes of the surfactant
positive pressure and oximetry randomized trial (SUPPORT). J Pediatr 2014; 165: 240–9.e4 CrossRef MEDLINE
30.Doyle LW, Ranganathan S, Cheong JLY: Ventilation in preterm infants and lung function at 8 years. N Engl J Med 2017; 377: 1601–2 CrossRef
31.Doyle LW, Ehrenkranz RA, Halliday HL: Late (7 days) postnatal corticosteroids for chronic lung disease in preterm infants. Cochrane Database Syst Rev 2014; 5: CD001145 CrossRef
32. Vaucher YE, Peralta-Carcelen M, Finer NN, et al.: Neurodevelopmental outcomes in the early CPAP and pulse oximetry trial. N Engl J Med 2012; 367: 2495–504 CrossRef MEDLINE
33.Sweet DG, Carnielli V, Greisen G, et al.: European consensus guidelines on the management of respiratory distress syndrome – 2016 update. Neonatology 2017; 111: 107–25 CrossRef MEDLINE
34.Stoll BJ, Hansen NI, Bell EF, et al.: Trends in care practices, morbidity, and mortality of extremely preterm neonates, 1993–2012. JAMA 2015; 314: 1039–51 CrossRef MEDLINE
35.Di Fiore JM, Bloom JN, Orge F, et al.: A higher incidence of intermittent hypoxemic episodes is associated with severe retinopathy of prematurity. J Pediatr 2010; 157: 69–73 CrossRef MEDLINE
36.Poets CF, Roberts RS, Schmidt B, et al.: Association between intermittent hypoxemia or bradycardia and late death or disability in extremely preterm infants. JAMA 2015; 314: 595–603 CrossRef MEDLINE
37.Bamat N, Jensen EA, Kirpalani H: Duration of continuous positive airway pressure in premature infants. Semin Fetal Neonatal Med 2016; 21: 189–95 CrossRef MEDLINE
38.Firestone KS, Beck J, Stein H: Neurally adjusted ventilatory assist for noninvasive support in neonates. Clin Perinatol 2016; 43: 707–24 CrossRef MEDLINE
39.Mukerji A, Dunn M: High-frequency ventilation as a mode of noninvasive respiratory support. Clin Perinatol 2016; 43: 725–40 CrossRef MEDLINE
40.Kribs A: Minimally invasive surfactant therapy and noninvasive respiratory support. Clin Perinatol 2016; 43: 755–71 CrossRef MEDLINE
e1.Jensen EA, Schmidt B: Epidemiology of bronchopulmonary dysplasia. Birth Defects Res Part A Clin Mol Teratol 2014; 100: 145–57 CrossRef MEDLINE
e2.Owen LS, Manley BJ: Nasal intermittent positive pressure ventilation in preterm infants: equipment, evidence, and synchronization. Semin Fetal Neonatal Med 2016; 21: 146–53 CrossRef MEDLINE
e3.Gregory GA, Kitterman JA, Phibbs RH, Tooley WH, Hamilton WK: Treatment of the idiopathic respiratory-distress syndrome with continuous positive airway pressure. N Engl J Med 1971; 284: 1333–40 CrossRef MEDLINE
e4.Courtney SE, Barrington KJ: Continuous positive airway pressure and noninvasive ventilation. Clin Perinatol 2007; 34: 73–92, vi CrossRef MEDLINE
e5.Millar D, Lemyre B, Kirpalani H, Chiu A, Yoder BA, Roberts RS: A comparison of bilevel and ventilator-delivered non-invasive respiratory support. Arch Dis Child Fetal Neonatal Ed 2016; 101: F21–5 CrossRef MEDLINE
e6.Dysart K, Miller TL, Wolfson MR, Shaffer TH: Research in high flow therapy: mechanisms of action. Respir Med 2009; 103: 1400–5 CrossRef MEDLINE
e7.Collins CL, Barfield C, Horne RSC, Davis PG: A comparison of nasal trauma in preterm infants extubated to either heated humidified high-flow nasal cannulae or nasal continuous positive airway pressure. Eur J Pediatr 2014; 173: 181–6 CrossRef MEDLINE
e8.Wilkinson D, Andersen C, O‘Donnell CP, De Paoli AG, Manley BJ: High flow nasal cannula for respiratory support in preterm infants. Cochrane Database Syst Rev 2016; 2: CD006405 MEDLINE
e9.Rüegger C, Hegglin M, Adams M, Bucher HU: Population based trends in mortality, morbidity and treatment for very preterm- and very low birth weight infants over 12 years. BMC Pediatr 2012; 12: 17 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e10. Gizzi C, Montecchia F, Panetta V, et al.: Is synchronised NIPPV more effective than NIPPV and NCPAP in treating apnoea of prematurity (AOP)? A randomised cross-over trial. Arch Dis Child Fetal Neonatal Ed 2015; 100: F17–23.
e11.Diblasi RM: Nasal continuous positive airway pressure (CPAP) for the respiratory care of the newborn infant. Respir Care 2009; 54: 1209–35 MEDLINE
e12. Gupta S, Donn SM: Continuous positive airway pressure: physiology and comparison of devices. Semin Fetal Neonatal Med 2016; 21: 204–11 CrossRef MEDLINE
e13.Vyas J, Kotecha S: Effects of antenatal and postnatal corticosteroids on the preterm lung. Arch Dis Child Fetal Neonatal Ed 1997; 77: F147–50 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e14.Roberts D, Brown J, Medley N, Dalziel SR: Antenatal corticosteroids for accelerating fetal lung maturation for women at risk of preterm birth. Cochrane Database Syst Rev 2017; 3: CD004454 MEDLINE
e15.Carlo WA, McDonald SA, Fanaroff AA, et al.: Association of antenatal corticosteroids with mortality and neurodevelopmental outcomes among infants born at 22 to 25 weeks’ gestation. JAMA 2011; 306: 2348 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e16.Lampland AL, Meyers PA, Worwa CT, Swanson EC, Mammel MC: Gas exchange and lung inflammation using nasal intermittent positive-pressure ventilation versus synchronized intermittent mandatory ventilation in piglets with saline lavage-induced lung injury: an observational study. Crit Care Med 2008; 36: 183–7 CrossRef MEDLINE
e17.Rhen T, Cidlowski JA: Antiinflammatory action of glucocortiods— new mechanisms for old drugs. N Engl J Med 2005; 353: 1711–23 CrossRef MEDLINE
e18.Doyle LW, Cheong JL, Ehrenkranz RA, Halliday HL: Early (< 8 days) systemic postnatal corticosteroids for prevention of bronchopulmonary dysplasia in preterm infants. Cochrane Database Syst Rev 2017; 10: CD001146 MEDLINE
e19.Waitz M, Mense L, Kirpalani H, Lemyre B: Nasal intermittent positive pressure ventilation for preterm neonates: synchronized or not? Clin Perinatol 2016; 43: 799–816 CrossRef MEDLINE

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema