ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2019Herzinsuffizienz: Neue telemedizinische Behandlung wird geprüft

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Herzinsuffizienz: Neue telemedizinische Behandlung wird geprüft

Maybaum, Thorsten; EB

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Durch Telemedizin für Herzkranke soll auch die Zahl der Klinikeinweisungen gesenkt werden. Foto: giorgenko/stock.adobe.com
Durch Telemedizin für Herzkranke soll auch die Zahl der Klinikeinweisungen gesenkt werden. Foto: giorgenko/stock.adobe.com

Der Gemeinsame Bundessauschuss (G-BA) hat das Beratungsverfahren für ein neues telemedizinisches Behandlungsprogramm für Patienten mit Herzinsuffizienz eingeleitet. Darauf hat der GKV-Spitzenverband hingewiesen, der den Antrag eingereicht hatte. Eine Nutzenbewertung sei notwendig, um dieses neue Verfahren als ambulante Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung anbieten zu können, hieß es von den Kassen. Mithilfe der Telemedizin wollen Kardiologen Patienten mit Herzinsuffizienz besser versorgen. Nicht nur die Zahl der Krankenhaustage ließe sich mit der neuen Methode für die rund 1,8 Millionen Menschen mit chronischer Herzschwäche in Deutschland verringern, sondern auch die Sterblichkeitsrate, erklärten die Kassen mit Verweis auf Studienberichte. „Die bisher vorliegenden Erkenntnisse der Kardiologen haben uns überzeugt, einen Antrag auf Nutzenbewertung zu stellen. Wir hoffen, dass sich die Hinweise bei einer umfassenden Methodenbewertung verdichten und der Nutzen wissenschaftlich belegt werden kann“, sagte Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands. Sie wies darauf hin, dass chronische Herzschwäche in den vergangenen zehn Jahren die häufigste Ursache für Klinikeinweisungen von Patienten gewesen seien. Wenn es gelinge, diese Zahl zu reduzieren, wäre das „sehr gut“. may/EB

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