ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2019Christof von Kalle: Den Fortschritt in die Versorgung bringen

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Christof von Kalle: Den Fortschritt in die Versorgung bringen

Dtsch Arztebl 2019; 116(11): A-537 / B-441 / C-433

Korzilius, Heike

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Christof von Kalle, Foto: NCT/Philip Benjamin
Christof von Kalle, Foto: NCT/Philip Benjamin

Prof. Dr. med. Christof von Kalle (57) ist am 1. Februar neu in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen berufen worden. Der Onkologe ist dort einer von drei Ärzten. Zurzeit leitet er die Abteilung Translationale Onkologie des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg. Mitte 2019 wird von Kalle an das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH) und die Charité wechseln. Auch dort werde er sich intensiv mit der Frage beschäftigen, welche neuen Forschungsansätze zeitnah in die klinische Anwendung überführt werden könnten, sagt er. Dabei gehe es unter anderem um die genetische Diagnostik bei Krebserkrankungen. Weil in dem Prozess erhebliche Datenmengen verarbeitet werden müssten, beschäftige sich ein Projekt in Heidelberg mit „patientenzentrierten Datenräumen“ im Internet, über die Patienten und deren Ärzte auf sämtliche relevanten Gesundheitsinformationen zugreifen könnten. Für die Therapie nützliche Daten müssten verfügbar sein und ausgewertet werden können. „Auch das ist für mich Datenschutz“, meint von Kalle. Mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen wird sich auch das nächste Gutachten des Sachverständigenrates beschäftigen.

Neben seinen neuen Aufgaben will von Kalle sich auch weiterhin für die Organisation der Forschung am Sidra Institute für Kinder- und Frauengesundheit in Doha, Katar, engagieren. Da bleibt kaum Zeit für Spaziergänge in seiner Wahlheimat, dem Schwarzwald. Heike Korzilius

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