ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2019Medizinstudium: Viel Unterstützung für die Petition für ein faires PJ

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Medizinstudium: Viel Unterstützung für die Petition für ein faires PJ

Dtsch Arztebl 2019; 116(11): A-502 / B-410 / C-406

Maybaum, Thorsten; Hillienhof, Arne; Richter-Kuhlmann, Eva

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Die PJler hatten bereits 2018 Unterstützung für ihre Anliegen vom 121. Deutschen Ärztetag erhalten. Foto: picture alliance
Die PJler hatten bereits 2018 Unterstützung für ihre Anliegen vom 121. Deutschen Ärztetag erhalten. Foto: picture alliance

Der Petition der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) für ein faires Praktisches Jahr (PJ) im Medizinstudium haben sich nach dreimonatiger Laufzeit 108 760 Mitzeichner angeschlossen. Das Ziel von 50 000 Unterschriften sei damit weit übertroffen worden, betonte die Studierendenvertretung. Die Medizinstudierenden fordern unter anderem, dass alle Krankenhäuser ihren PJlern eine Aufwandsentschädigung in Höhe des BAföG-Höchstsatzes bezahlen, inklusive Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeitrag sowie Arbeitskleidung und einen persönlichen Zugang zum Patientenverwaltungssystem bereitstellen.

Die Ärzteschaft unterstützt die Forderungen der Studierenden: Bereits der 121. Deutsche Ärztetag 2018 hatte in einem Antrag eine bundesweit einheitliche Aufwandsentschädigung für Studierende im PJ gefordert, die monatlich mindestens 1 500 Euro betragen sollte. Zuletzt hatten Tausende Studierende – auch unterstützt durch die Ärztekammern – demonstriert und Unterschriften für die Petition gesammelt.

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Die bvmd plant, dem Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, dem Medizinischen Fakultätentag, der Ge­sund­heits­minis­ter­kon­fe­renz, dem Verband der Universitätsklinika Deutschlands und der Deutschen Krankenhausgesellschaft die Petition zu überreichen. may/hil/ER

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