ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2019Besonderer Verordnungsbedarf: Diagnoseliste erweitert

MANAGEMENT

Besonderer Verordnungsbedarf: Diagnoseliste erweitert

Dtsch Arztebl 2019; 116(12): A-597 / B-489 / C-481

EB; Kahl, Kristin

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Die Diagnoseliste der bundesweit geltenden besonderen Verordnungsbedarfe für Heilmittel ist erweitert worden. Infolge der jährlichen Revision des ICD-10-Katalogs wurden die Diagnosen des komplexen regionalen Schmerzsyndroms zu Jahresbeginn aus dem ICD-10-Kode „M89.0– Neurodystrophie“ herausgelöst und als eigenständige Diagnoseschlüssel aufgenommen. Dazu gehören die ICD-10-Kodes G90.5, G90.6 und G90.7 für komplexe regionale Schmerzsyndrome.

In der Diagnoseliste wurden außerdem Ergänzungen bei den geriatrischen Indikationen R26.0, R26.1, R26.2 und R26.6 vorgenommen. Konkret wurde bei Physiotherapie die Diagnosegruppe EX3 ergänzt. Voraussetzung ist, dass Patienten das 70. Lebensjahr vollendet haben.

Eine weitere Ergänzung betrifft die Ergotherapie-Verordnung bei Verletzungen peripherer Nerven (S14.3, S14.4). Hier wurde bei Ergotherapie zusätzlich die Diagnosegruppe EN4 als besonderer Verordnungsbedarf anerkannt. EB/kk

Anzeige

http://daebl.de/VL45

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Deutsches Ärzteblatt plus
zum Thema

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema