ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2019Auswirkungen von Flucht: Kurzfilm in 13 Sprachen gibt Tipps zur Selbsthilfe

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Auswirkungen von Flucht: Kurzfilm in 13 Sprachen gibt Tipps zur Selbsthilfe

Dtsch Arztebl 2019; 116(12): A-587 / B-482 / C-474

Hillienhof, Arne

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Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI) hat einen Kurzfilm veröffentlicht, der geflüchteten Menschen Tipps zur Selbsthilfe bei körperlichen und psychischen Beschwerden wie Schlafstörungen, Herzrasen oder Unruhe gibt. „Flucht und Migration – Selbsthilfe“ illustriert als Cartoon in 13 Sprachen, was Betroffene dann tun können: In eine Chilischote beißen zum Beispiel, um unangenehme Gefühle zu vertreibe oder feste Schlafenszeiten einhalten, um besser durch die Nacht zu kommen. Der Film fordert Betroffene aber auch auf, sich Hilfe zu holen, wenn ihre Beschwerden sich nicht bessern oder zu stark sind.

Das MPI hat den 2,5 Minuten langen Film im Rahmen seines Projektes RefPsych produziert. Es ist bereits der zweite Kurzfilm zum Thema. Der ersten Film „Flucht und Trauma“ klärt über mögliche körperliche und psychische Symptome nach Flucht und Migration auf, der zweite gibt Tipps zur Selbsthilfe. Ziel des MPI ist es, dass sich die Filme online über Social-Media-Kanäle verbreiten, um möglichst viele Geflüchtete sowie ihre Helfer zu erreichen. hil

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www.psych.mpg.de/refpsych

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