ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2019Medizinstudium: Länder verabschieden Staatsvertrag zur Studienplatzvergabe

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Medizinstudium: Länder verabschieden Staatsvertrag zur Studienplatzvergabe

Maybaum, Thorsten; Richter-Kuhlmann, Eva

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Für das Medizinstudium gelten künftig neue Zulassungskriterien. Foto: dpa
Für das Medizinstudium gelten künftig neue Zulassungskriterien. Foto: dpa

Die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben dem neuen Staatsvertrag der Länder zur Hochschulzulassung zugestimmt. Das teilte Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, mit. Der Vertrag regelt die Zulassung für die Studienfächer Human-, Zahn- und Tiermedizin sowie Pharmazie neu. Anlass für den neuen Vertrag der Länder ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Dezember 2017. Dieses hatte das Zulassungsverfahren zum Medizinstudium für teils mit dem Grundgesetz unvereinbar erklärt und den Gesetzgeber aufgefordert, bis Ende 2019 Neuregelungen zu schaffen. Die Kultusminister der Länder hatten im Dezember 2018 Eckpunkte für den neuen Staatsvertrag beschlossen. Durch den jetzigen Beschluss der Ministerpräsidenten können voraussichtlich ab Sommersemester 2020 die Medizinstudienplätze nach neuen Quoten vergeben werden. Mehr Studienplätze als bisher (bis zu 20 Prozent) sollen über eine Vorabquote verteilt werden können. Damit ist es den Ländern möglich, eine Quote für beruflich Qualifizierte ohne Abitur zu schaffen sowie Plätze vorab über eine Landarztquote zu vergeben. may/ER

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