ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2019Krankenhäuser: Investitionsbedarf liegt bei jährlich sechs Milliarden Euro

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Krankenhäuser: Investitionsbedarf liegt bei jährlich sechs Milliarden Euro

Hillienhof, Arne

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Für Investitionen standen den Kliniken Anfang der 1970er-Jahre 25 Prozent der GKV-Gesamtausgaben zur Verfügung. Heute sind es laut GKV-Spitzenverband keine vier Prozent. Foto: sudok1/iStock
Für Investitionen standen den Kliniken Anfang der 1970er-Jahre 25 Prozent der GKV-Gesamtausgaben zur Verfügung. Heute sind es laut GKV-Spitzenverband keine vier Prozent. Foto: sudok1/iStock

Die Krankenhäuser in Deutschland benötigen pro Jahr rund sechs Milliarden Euro an Investitionen, um ihre Gebäude und die Ausstattung zu erhalten. Auf diese Zahl kommen der GKV-Spitzenverband, der Verband der privaten Krankenversicherung und die Deutsche Krankenhausgesellschaft in einer Analyse für das laufende Jahr. „Derzeit decken die Bundesländer mit ihren Zahlungen aber gerade einmal die Hälfte der benötigten Gelder für Investitionen tatsächlich ab“, kritisieren die drei Partner. Hintergrund ist die duale Finanzierung der Krankenhäuser in Deutschland. Die Krankenkassen und die privaten Krankenversicherungen tragen dabei die Betriebskosten, zum Beispiel die Kosten für die abgerechneten medizinischen Leistungen und für das Klinikpersonal. Die Bundesländer sind für die Investitionen verantwortlich. In die aktuelle Analyse von Kassen und DKG sind die Daten von 83 Krankenhäusern eingeflossen, fast doppelt so viele wie in den Jahren zuvor. Dabei sind auch psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen berücksichtigt. Wie viel Geld die Länder letztlich für die Krankenhäuser zur Verfügung stellen, entscheiden sie selbst, eine verbindliche gesetzliche Vorgabe gibt es dazu nicht. „Dabei ist in der Gesamtheit festzustellen, dass unzureichende Investitionsmittel zur Verfügung gestellt werden, auch wenn dies von Land zu Land durchaus unterschiedlich ist“, hieß es von den Kassen und der DKG. hil

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