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Hohe Kosten für Studierende

Medizin studieren, SS 2019: 4

Hillienhof, Arne

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Foto: eyetronic/stock.adobe.com
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Viele Studierende müssen jobben

Studierende in Deutschland müssen überproportional gestiegene Ausgaben für Miete, Gesundheit und Fahrtkosten bewältigen. Darauf weist das Deutsche Studentenwerk (DSW) hin. Insgesamt seien die Gesamtausgaben der Studierenden seit 2012 um 18 Prozent gestiegen, mancherorts gar um bis zu 55 Prozent. Eine neue Studie, die das DSW beim Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) in Berlin beauftragt hat, zeigt, dass so viele Studierende wie nie zuvor neben dem Studium jobben müssen, um die gestiegenen Kosten aufzufangen. „Ihre hohe Erwerbstätigkeit ist eben nicht eine Folge der guten Konjunkturlage, sondern vielmehr dem Umstand geschuldet, dass das BAföG mit diesem Kostenanstieg nicht mithält“, sagte der DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. Die Studierendenvertretung fordert daher, die BAföG-Fördersätze für Studierende stärker anzuheben, als von der Bundesregierung derzeit geplant. 500 bis 550 Euro wären nach Ansicht der Autoren der Studie „angemessen“. Das wäre gegenüber dem derzeitigen Betrag von 399 Euro ein Anstieg um 25 bis 38 Prozent. hil

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