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Prüfungsangst

dpa

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Psychologische Beratungen an Unis helfen

Viele Studierende scheinen unter Prüfungsangst zu leiden. Entsprechende Beratungsangebote würden an Unis stark nachgefragt, gaben Universitäten auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur an. Am häufigsten seien Medizin-, Jura- und Pharmaziestudierende betroffen, da in diesen Studiengängen besonders hohe Leistungsanforderungen herrschten.

Die psychotherapeutische Beratungsstelle des Studentenwerks München hatte 2018 im Vergleich zum Vorjahr 20 Prozent mehr Anmeldungen zu Erstgesprächen. Diese Tendenz besteht laut der Uni seit mehreren Jahren und lässt sich auf die zunehmende Zahl der Studierenden, aber auch auf eine Steigerung des Bedarfs zurückführen. Ein Grund sei die steigende Leistungsorientierung im Studium. „Gestiegen sind auch Probleme im Zusammenhang mit dem an sich selbst gestellten Leistungsanspruch und dem tatsächlichen oder befürchteten Versagen“, sagte Thomas Blum von der Psychologischen Beratung des Studentenwerk Augsburg.

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Prüfungsangst kann sich individuell sehr unterschiedlich äußern. Häufige Symptome sind jedoch nach Angaben der Universitäten Erschöpfung, Schlafstörungen, Vermeidungsverhalten und Angstzustände. Gegen die Prüfungsängste ihrer Studierenden bieten die Unis vor allem Einzelgespräche an. An der Universität Regensburg gibt es beispielsweise Lern-Workshops und Entspannungskurse. dpa

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