ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2000In eigener Sache: Neues zum neuen Jahr

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In eigener Sache: Neues zum neuen Jahr

Jachertz, Norbert

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LNSLNS Millennium hin oder her - die Redaktion des Deutschen Ärzteblattes hätte auch ohne solch großartigen Anlass mit Beginn des Jahres 2000 einige Neuerungen eingeführt. Die wichtigsten sind:
1. Ab diesem Heft wendet die Redaktion die neue Rechtschreibung an, notgedrungen, weil sie beschlossene Sache und in der Presse nunmehr üblich ist. Das Deutsche Ärzteblatt richtet sich im Wesentlichen nach den Vereinbarungen der Presseagenturen, denen die Presse zum großen Teil gefolgt ist. Alle Autoren, einschließlich der Verfasser von Leserbriefen, sind herzlich gebeten, sich der neuen Rechtschreibung zu bedienen und im Zweifelsfall die Regeln im Duden nachzuschlagen. Notfalls werden Manuskripte entsprechend redigiert. Schon jetzt bittet die Redaktion freilich jene Leser, die sich mit der Rechtschreibreform intensiv auseinander setzen, um Nachsicht, wenn es hin und wieder mit der Umsetzung noch hapert.
2. Das DÄ wird aktueller, und zwar merklich. Die Zeit zwischen Druckfreigabe und Erscheinen des Heftes wird halbiert. Ein großer Teil der Leser wird das Heft bereits zwei Tage nach der Freigabe zum Druck in Händen halten können. Dieser erhebliche Fortschritt ist wesentlich unserer Druckerei, aber auch unserem Verlag zu verdanken. Die Redaktion wird den Aktualitätsgewinn insbesondere bei der politischen Berichterstattung nutzen. 3. Mit diesem ersten Heft des Jahres 2000 erreicht das Deutsche Ärzteblatt über die Ärzte hinaus die Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Hintergrund: Die Kassenärztliche Bundesvereinigung ist verpflichtet, diesem Leserkreis ihre Bekanntgaben zuzustellen. Sie hat darüber hinaus mit Verlag und Redaktion vereinbart, neben den KBV-eigenen Bekanntgaben sämtliche Bekanntgaben auch der Bundesärztekammer und zudem den Großteil des politischen Teils in die "Ausgabe P" aufzunehmen.
Die Redaktion wird im Übrigen den Berufsfragen der Psychologischen Psychotherapeuten in der Berichterstattung Rechnung tragen. Norbert Jachertz
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