ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2019Cloud Computing im Gesundheitswesen: Mehr Chancen als Risiken

THEMEN DER ZEIT

Cloud Computing im Gesundheitswesen: Mehr Chancen als Risiken

Dtsch Arztebl 2019; 116(14): A-679 / B-556 / C-545

Bork, Ulrich; Weitz, Jürgen

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Wie funktioniert die Technologie, welche Nutzungsmöglichkeiten bietet sie und welche spezifischen Risiken vor allem im Hinblick auf Datenschutz und Datensicherheit sind bei ihrem Einsatz zu berücksichtigen? Ein Überblick.

Foto: francis bonami/stock.adobe.com
Foto: francis bonami/stock.adobe.com

Cloud Computing zählt zu den derzeit wichtigsten digitalen Trends. Außerhalb des Gesundheitswesens wird Cloud-Technologie bereits vielfach erfolgreich und nutzbringend eingesetzt, so beispielsweise im E-Commerce und im Versicherungs- und Bankenwesen. Im Vergleich zu anderen Branchen hinkt das Gesundheitswesen bei der Adaptation neuer Technologien deutlich hinterher. Dies liegt unter anderem an dem speziellen, stark regulierten und komplexen Umfeld der Gesundheitsbranche (1). Ein weiterer Grund ist aber auch die mangelnde Kenntnis über diese Technologien.

Anzeige

Cloud Computing ist dadurch gekennzeichnet, dass Informationstechnologien nicht mehr lokal vom Nutzer selber vorgehalten werden. Diese werden stattdessen dezentral über Netzwerkstrukturen bezogen. Zu den cloudbasierten Informationstechnologien gehören: Speicherplatz und Rechenleistung, aber auch Anwendungsprogramme bis hin zur Nutzung künstlicher Intelligenz. Verallgemeinernd kann man Cloud Computing als ein Outsourcing bestimmter Kernelemente der IT von einer zentralen, lokalen hin zu einer dezentralen Struktur bezeichnen. In den meisten Fällen wird diese dezentrale Struktur über einen Dienstleister bezogen (2). In diesem Fall ist sie unabhängig von der lokalen IT-Infrastruktur des Unternehmens. Sie stellen somit eine nachfrageabhängige, skalierbare Ressource dar (Kasten).

Strategien für den Einsatz fehlen häufig

In Deutschland nutzen zwar 50 Prozent der Großunternehmen öffentliche Cloud-Dienste. Betrachtet man jedoch die Gesamtheit aller Unternehmen, haben davon 53 Prozent bisher keine Strategie zu deren Einsatz (3). Der Prozentsatz der Unternehmen ohne unternehmensweite Cloud-Strategie dürfte im Gesundheitssektor noch deutlich höher liegen.

Eine Analyse der Stärken und Schwächen von Cloud Computing im Gesundheitswesen hat insbesondere die Anwendung in Bezug auf eine elektronische Patientenakte (ePA) untersucht (4). Vor allem für kleinere Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte in Praxen oder Praxisverbünden zeigen sich hier große Vorteile durch den Einsatz von kommerziellen cloudbasierten Lösungen. Kleine Krankenhäuser und Arztpraxen haben in der Regel nicht die nötige Infrastruktur, das Know-how und die finanziellen Ressourcen, um ein funktionierendes unternehmensinternes und digital vernetztes Patientendokumentationssystem aufzubauen. In einem cloudbasierten ePA-System würden die anfangs sonst hohen Investitionen in die IT-Infrastruktur, die für eine elektronische Patientenverwaltung notwendig wäre, entfallen. Zudem ist der externe Servicedienstleister, der diese Cloud-Anwendung anbietet, für die Produktentwicklung, Weiterentwicklung und insbesondere auch für die Einhaltung adäquater Sicherheitsmaßnahmen und Anwendungen (mit) verantwortlich (Grafik).

Cloudbasierte Vernetzung im Gesundheitswesen
Cloudbasierte Vernetzung im Gesundheitswesen
Grafik
Cloudbasierte Vernetzung im Gesundheitswesen

Gleichzeitig bringt die Abhängigkeit von einem solchen externen System auch neue Probleme mit sich. So muss die ununterbrochene Funktionalität des Systems ausfallsicher gewährleistet sein, ebenso wie die Sicherheit der gespeicherten und der übertragenen Daten. Dabei ist auch nationales und internationales Recht zu beachten.

Verlässlichkeit des Service und Interoperabilität

Cloud-Servicedienstleister müssen, insbesondere wenn ihre Dienste für kritische Infrastrukturen genutzt werden, eine umfassende Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit vorweisen und garantieren. Während im herkömmlichen Industriebereich eine Unterbrechung des Service unter Umständen zwar Produktionsausfälle und damit Umsatzeinbußen zufolge haben kann, können Ausfälle in Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern zu Behandlungsfehlern, zur Unmöglichkeit der Behandlung von Patienten und im schlimmsten Fall sogar zu Todesfällen führen.

Ein weiterer kritischer Aspekt ist die Datenspeicherung in der Cloud an physikalisch getrennten Orten. Beispielsweise bei Naturkatastrophen muss gewährleistet werden, dass die kritischen Patientendaten an verschiedenen physikalischen Standorten in der Cloud gespiegelt und gespeichert sind und ein Zugriff auch in solchen Fällen möglich ist (2).

Darüber hinaus stellt die Interoperabilität der IT-Systeme eine weitere Herausforderung im Gesundheitswesen dar. Ungeheure Datenmengen sind in nicht miteinander kompatiblen Dateiformaten vorhanden. Um einen effizienten Austausch dieser Daten zu ermöglichen, muss eine vollständige Interoperabilität gewährleistet sein. Dies lässt sich nur durch eine flächendeckende Verbreitung von Standards zum Datenaustausch sicherstellen. Die Nutzung von Standards und miteinander kompatiblen Datenmodellen erleichtert so zum Beispiel auch die Migration zwischen verschiedenen Cloud-Servicedienstleistern.

Beim Einsatz von Cloud Computing im Gesundheitswesen fokussieren sich die Bedenken auf drei Punkte: Der erste Punkt betrifft die Sicherheit der Daten und die Gewährleistung des Datenschutzes. Der zweite Punkt bezieht sich auf die Zuverlässigkeit und Transparenz der Datenbearbeitung durch den Dienstleister sowie auf die Verfügbarkeit der Daten. Der dritte Kritikpunkt hebt allgemein auf die fehlende Erfahrung mit Cloud Computing und damit verbundener Vorurteile ab.

Sicherheits- und Datenschutzaspekte

Es gibt relativ wenig evidenzbasierte Literatur zu Datensicherheit und Datenschutz beim Einsatz von Cloud Computing in Gesundheitseinrichtungen (5). Dabei dürfte es sich um den Punkt handeln, der dort letztlich über die Akzeptanz entscheidet. In kaum einem anderen Bereich liegen Daten vor, die so sensibel sind, wie die einzelnen Patienten zuzuordnenden Gesundheitsdaten. Das Missbrauchspotenzial dieser Daten ist groß, und die Daten sind daher besonders schützenswert.

Über die Frage, ob Cloud Computing ein besonderes Sicherheitsrisiko im Gesundheitsbereich darstellt oder die Daten unter Umständen durch das Nutzen von cloudbasierter Infrastruktur und Technologie nicht sogar besser geschützt sind, gehen die Meinungen der Experten auseinander.

Eine Arbeit zum Status der Cyber Security im Gesundheitswesen kam zu dem Schluss, dass durch die zunehmende Adaptation digitaler Technologien durch die Gesundheitsindustrie, verbunden mit der besonderen Sensitivität der Daten, Gesundheitseinrichtungen anfällig sind für digitale kriminelle Attacken. Gleichzeitig ist ein beunruhigender Trend zu beobachten, wonach die Gesundheitsindustrie bezüglich IT-Sicherheit deutlich schlechter aufgestellt ist als andere Industriesektoren. Da die Gesundheitsindustrie gleichzeitig ein lohnendes Ziel darstellt, beispielsweise für Identitätsklau, Erpressungen oder Ähnliches, ist eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema IT-Sicherheit im Gesundheitswesen erforderlich (6).

Unternehmensinterne Sicherheitsstrategie fehlt häufig

Von den Unternehmen, die Cloud Computing einsetzen, verfügen die meisten nicht über eine konsequente Sicherheitsstrategie. Auch für die sogenannte unternehmensinterne Schatten-IT gibt es in den meisten Unternehmen keine konsequente Regelung und Kontrolle der Nutzung (3). Hiermit ist unter anderem die nicht-autorisierte Verwendung von Cloud-Anwendungen durch Unternehmensmitarbeiter gemeint, beispielsweise die Verwendung von Datenaustauschdiensten wie Dropbox, E-Mail-Diensten wie Google Mail oder Kommunikationsdiensten wie den Whatsapp-Messenger. Insbesondere ist im Gesundheitswesen der kritische Einsatz dieser häufig weder datenschutz- noch unternehmenssicherheitsrichtlinienkonformen Anwendungen und Dienste problematisch. So geht in den meisten Einrichtungen die größte Gefahr mittlerweile von der Nutzung solcher Dienste aus, die außerhalb der unternehmenseigenen Informationsarchitektur liegen. Hier sind nicht nur klare unternehmensinterne Richtlinien erforderlich, sondern auch Überwachungsmaßnahmen zur Kontrolle der Nutzungsuntersagung solcher Anwendungen.

Für alle Einrichtungen und Firmen der Gesundheitsbranche sind daher durchdachte, auf den Gesundheitssektor zugeschnittene Cloud-Service-Level-Agreements wichtig. In diesen müssen sämtliche sicherheits- und datenschutzrelevanten Aspekte umfassend geregelt sein. Gesundheitseinrichtungen, die diese Dienstleistungen in Anspruch nehmen, müssen die Verantwortlichkeiten und Risiken vollständig verstehen. Patientenbezogene kritische Daten und Informationen dürfen in Deutschland beispielsweise nicht ohne Weiteres cloudbasiert gespeichert werden. So sind auch der physikalische Speicherort der Daten (innerhalb der Europäischen Union) und weitere Aspekte zu beachten. Auch eine strikte Benutzerauthentifizierung und -autorisation mit entsprechenden Logdateien sind notwendig, um nur berechtigten Personen Zugriff auf die Daten zu gewähren. Eine Verschlüsselung der Daten innerhalb der Cloud und während des Datenaustausches zwischen den Nutzern der Cloud muss sowohl technisch ausgeführt als auch rechtlich geregelt sein und umgesetzt werden (2).

Den Gesundheitseinrichtungen, die Cloud Computing nutzen, muss klar sein, dass die ultimative Verantwortlichkeit für die Compliance immer bei ihnen liegt. Auch im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die im Mai 2018 in Kraft trat, ist der Verantwortliche für die Daten die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung der personenbezogenen Daten entscheidet. Der Cloud-Dienstleister in diesem Zusammenhang fungiert als Auftragsdatenverarbeiter (7).

Es ist beispielsweise auch Pflicht des verantwortlichen Auftraggebers, sich von den Garantien für den Datenschutz beim Auftragsdatenverarbeiter selbst zu überzeugen (8). Das angemessene, in diesem Zusammenhang zu gewährleistende Schutzniveau wird definiert unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten, der Art, des Umfangs, der Umstände und dem Zweck der Verarbeitung der personenbezogenen Daten sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die persönlichen Rechte und Freiheiten betroffener Personen (9, 7).

Ein Vorteil im Einsatz von Cloud Computing bezüglich der Datensicherheit liegt in der in aller Regel an multiplen geografisch getrennten Orten erfolgende Datenspeicherung; die Daten sind somit besonders sicher vor Verlusten durch Naturkatastrophen oder Ransomware-Attacken. Der Verlust von elektronischen Patientenakten und weiteren Dokumenten während des Erdbebens der Stärke 9,0 in Japan oder während der Naturkatastrophe Katrina in New Orleans zeigen Beispiele, die für den Einsatz von Cloud Computing zur sicheren Datenspeicherung sprechen (4).

Chancen und Risiken sind abzuwägen

Das Gesundheitswesen stellt einen sehr datenintensiven Wirtschaftsbereich dar. Immer größere Datenmengen werden generiert, und die zeitnahe Zugriffsmöglichkeit und Analyse dieser Daten werden wegen der zunehmenden Komplexität und Interdisziplinarität der medizinischen Behandlungen immer wichtiger.

Im Hinblick auf die Chancen und Risiken einer cloudbasierten Informationstechnologie zeichnet sich ab, dass eine solche zentrale Infrastruktur als Servicedienstleistung dazu beitragen kann, die Behandlungsabläufe im Gesundheitswesen zu verbessern, sofern folgende Kriterien erfüllt werden:

  • die system- und plattformunabhängige Verfügbarkeit der jeweiligen Daten beziehungsweise Anwendungen auf beliebig wählbaren Endgeräten (zum Beispiel PC, Tablet, Smartphone et cetera),
  • der Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen in Echtzeit ohne umständliche Übertragung durch eine gewährleistete Interoperabilität,
  • eine vom Standort unabhängige netzwerkbasierte Nutzung der Systeme und somit Vereinfachung der Zusammenarbeit verschiedener Fachgruppen und Fachdisziplinen, ohne dabei örtliche und räumliche Gegebenheiten berücksichtigen zu müssen,
  • die Vereinbarung eines nutzungsabhängigen Vergütungssystem, verbunden mit einer beliebig skalierbaren Nutzung und Inanspruchnahme der Cloud, Outsourcing der Wartung und sicherheitstechnischen Überwachung sowie Administration der Anlagen und somit Konzentration auf das Kerngeschäft im Krankenhaus.

Service-Level-Agreements zur rechtlichen Absicherung

Verschiedene Risiken durch die Anwendung dieser cloudbasierten Technologien, wie Datenschutz- und Sicherheitsaspekte, sind angesprochen worden. Es zeichnet sich ab, dass die Nutzung cloudbasierter Dienste, insbesondere im Rahmen der europaweit geltenden Datenschutz-Grundverordnung, vielfältige Anforderungen an Gesundheitseinrichtungen stellen, die sich dieser Technologie bedienen wollen. Diese müssen streng kontrolliert, eingehalten und überwacht werden. Die Gewährleistung auch durch den datenverarbeitenden Dienstleister, den Anbieter der Cloud-Infrastruktur, muss durch entsprechende Service-Level-Agreements rechtlich abgesichert werden.

Datensicherheit ist durch cloudbasierte Technologien unter Umständen sogar besser gewährleistet als durch eine eigene IT-Abteilung. Die Wartung und Kontrolle der Cloud-Server und -Anwendungen lassen sich in der Regel durch darauf spezialisierte Sicherheitsfirmen zeitnäher und besser realisieren als durch kleinere IT-Abteilungen der jeweiligen Kliniken.

Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass mit Cloud-Anwendungen im Gesundheitsbereich erwartete Verbesserungen die Risiken vor allem im Bereich der Datensicherheit und des Datenschutzes überwiegen dürften, wenn diesen Punkten genügend Aufmerksamkeit gewidmet wird.

PD Dr. med. Ulrich Bork,
Prof. Dr. med. Jürgen Weitz

Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit1419
oder über QR-Code.

Merkmale cloudbasierter Technologien

Cloudbasierte Technologien weisen folgende Charakteristika auf (10):

  • Unabhängig davon, ob IT als Infrastruktur oder Anwendung angeboten wird, wird die cloudbasierte Technologie über ein Netzwerk realisiert.
  • Cloudbasierte Anwendungen und Systeme funktionieren unabhängig von der genutzten Systemplattform und der Art ihrer Anwendung. Somit können Anwendungen, Services und Daten von einer breiten Anzahl von Endgeräten genutzt werden (wie PC, Smartphone, Laptop).
  • Kapazität und Leistung sind nachfrageabhängig skalierbar und werden in der Regel nutzungsabhängig bezogen und bezahlt.
  • Alle cloudbasierten Dienstleistungen können zwischen mehreren Nutzern ausgetauscht und von diesen gemeinsam genutzt werden.
  • Die cloudbasierten Dienstleistungen werden zwischen dem Nutzer und Anbieter mittels eines „Service-Level-Agreement“ vertraglich geregelt.

Servicemodelle für Anwender

Für Anwender gibt es verschiedene Servicemodelle für Cloud-Anwendungen (4).

  • Infrastruktur als Dienstleistung: Hierbei wird die notwendige Hardware, wie Server und Netzwerkkomponenten, externalisiert. Der Anbieter der Cloud-Dienstleistung ist Besitzer der Infrastruktur (Hardware) und verantwortlich für deren Anschaffung, Betrieb und Wartung. Der Nutzer zahlt meist einen nutzungsabhängigen Beitrag.
  • Plattform als Dienstleistung: Bei diesem Modell werden die Entwicklungstools, zum Beispiel Betriebssysteme, in der Cloud gespeichert und zur Verfügung gestellt. Zusätzlich zum ersten Modell stellt der Dienstleister hier nicht nur die Hardware, sondern auch das laufende Betriebssystem zur Verfügung und ist auch für Wartung und Updates verantwortlich.
  • Software als Dienstleistung: Hierbei wird eine Anwendung zur Verfügung gestellt. Im Gesundheitssektor wären dies etwa die cloudbasierte Anwendung eines Krankenhausinformationssystems, eine elektronische Patientenakte oder ein Archivierungssystem. Hier stellt der Anbieter die Hardware, die Betriebsplattform und das Anwendungsprodukt bereit. Somit ist in der Regel der Anbieter auch für die sichere und stets verfügbare Hardware, die sichere und mit Updates versorgte Betriebsplattform und die eigentliche Anwendung verantwortlich. Dies wird im Service-Level-Agreement geregelt.

Cloud-Modelle der Anbieter

Aufseiten der Anbieter gibt es verschiedene Modelle für die Art und Weise, wie Cloud-Anwendungen zur Verfügung gestellt werden (4):

  • Private Cloud: Hierbei wird die Cloud-Infrastruktur nur für eine einzelne Organisation zur Verfügung gestellt. Eine private Cloud kann entweder unternehmensintern eingerichtet oder über Drittanbieter eingekauft werden.
  • Öffentliche Cloud: In einem solchen System stellt der Anbieter die cloudbasierte Dienstleistung der allgemeinen Öffentlichkeit über das Internet, mit in der Regel nutzungsabhängiger Bezahlung, zur Verfügung. Lediglich die tatsächliche Nutzung wird in diesem Modell bezahlt. Beispiele hierfür sind etwa Google Mail oder die Anwendung Dropbox.
  • Gemeinschafts-Cloud: Die Infrastruktur wird von verschiedenen Organisationen oder Unternehmen gemeinsam genutzt. Dieses Modell dürfte im Gesundheitswesen eine bevorzugte Rolle spielen. So ist etwa eine regionale Gemeinschafts-Cloud denkbar, die mehrere Krankenhäuser sowie niedergelassene Fach- und Allgemeinärzte gemeinsam nutzen.
  • Hybride Cloud: Hier setzt sich die Infrastruktur aus zwei oder mehreren Clouds der vorstehend beschriebenen Modelle zusammen.
1.
Bork U, Weitz J, Penter V: 2018. „Apps und Mobile Health: Viele Potenziale noch nicht ausgeschöpft“. Ärzteblatt, Januar. https://www.aerzteblatt.de/archiv/195817/Apps-und-Mobile-Health-Viele-
Potenziale-noch-nicht-ausgeschoepft VOLLTEXT
2.
Cloud Standards Customer Council: 2017. Impact of Cloud Computing on Healthcare, Version 2.0.
3.
KPMG AG und bitkom research: KPMG Cloud Monitor 2017. www.komg.de/cloud.
4.
Kuo, Alex Mu-Hsing: 2011. Opportunities and Challenges of Cloud Computing to Improve Health Care Services. Journal of Medical Internet Research 13 (3): e67. https://doi.org/10.2196/jmir.1867.
5.
Griebel L, Prokosch H-U, Köpcke F, Toddenroth D, Christoph J, et al.: 2015: A Scoping Review of Cloud Computing in Healthcare. BMC Medical Informatics and Decision Making 15 (März): 17. https://doi.org/10.1186/s12911–015–0145–7 CrossRef MEDLINE PubMed Central
6.
Kruse CS, Frederick B, Jacobson T, Monticone DK. 2017: Cybersecurity in Healthcare: A Systematic Review of Modern Threats and Trends. Technology and Health Care: Official Journal of the European Society for Engineering and Medicine 25 (1): 1–10. https://doi.org/10.3233/THC-161263.
7.
European Union. 2018. „Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO)“. Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). 2018. https://dsgvo-gesetz.de/.
8.
Krüger-Brand HE: Datenschutz im Gesundheitswesen: Viele Neuregelungen stehen bevor. Ärzteblatt, 12. Februar 2016. www.aerzteblatt.de/archiv/174882/Datenschutz-im-Gesundheitswesen-Viele-Neuregelun gen-stehen-bevor VOLLTEXT
9.
bvitg und gmds (Hrsg.): 2018. Sicherheit personenbezogener Daten: Umgang mit Art. 32 DS -GVO. www.bvitg.de/wp-content/uploads/Art.32_SicherheitVerarbeitung.pdf.
10.
Cisco: Cloud Computing in Healthcare. 2018. www.cisco.com/c/en_in/about/knowledge-network/cloud-computing.html.
11.
Kagadis GC, Kloukinas C, Moore K, Philbin J, Papadimitroulas P, et al.: 2013: Cloud Computing in Medical Imaging. Medical Physics 40 (7): 070901. https://doi.org/10.1118/1.4811272.
12.
Telekom Healthcare: Gesundheitswesen der Zukunft. 2018. www.telekom-healthcare.com/de/ueber-uns/unternehmen/strategie/gesundheitswesen-der-zukunft-27578.
Cloudbasierte Vernetzung im Gesundheitswesen
Cloudbasierte Vernetzung im Gesundheitswesen
Grafik
Cloudbasierte Vernetzung im Gesundheitswesen
1.Bork U, Weitz J, Penter V: 2018. „Apps und Mobile Health: Viele Potenziale noch nicht ausgeschöpft“. Ärzteblatt, Januar. https://www.aerzteblatt.de/archiv/195817/Apps-und-Mobile-Health-Viele-
Potenziale-noch-nicht-ausgeschoepft VOLLTEXT
2.Cloud Standards Customer Council: 2017. Impact of Cloud Computing on Healthcare, Version 2.0.
3.KPMG AG und bitkom research: KPMG Cloud Monitor 2017. www.komg.de/cloud.
4.Kuo, Alex Mu-Hsing: 2011. Opportunities and Challenges of Cloud Computing to Improve Health Care Services. Journal of Medical Internet Research 13 (3): e67. https://doi.org/10.2196/jmir.1867.
5.Griebel L, Prokosch H-U, Köpcke F, Toddenroth D, Christoph J, et al.: 2015: A Scoping Review of Cloud Computing in Healthcare. BMC Medical Informatics and Decision Making 15 (März): 17. https://doi.org/10.1186/s12911–015–0145–7 CrossRef MEDLINE PubMed Central
6.Kruse CS, Frederick B, Jacobson T, Monticone DK. 2017: Cybersecurity in Healthcare: A Systematic Review of Modern Threats and Trends. Technology and Health Care: Official Journal of the European Society for Engineering and Medicine 25 (1): 1–10. https://doi.org/10.3233/THC-161263.
7.European Union. 2018. „Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO)“. Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). 2018. https://dsgvo-gesetz.de/.
8.Krüger-Brand HE: Datenschutz im Gesundheitswesen: Viele Neuregelungen stehen bevor. Ärzteblatt, 12. Februar 2016. www.aerzteblatt.de/archiv/174882/Datenschutz-im-Gesundheitswesen-Viele-Neuregelun gen-stehen-bevor VOLLTEXT
9.bvitg und gmds (Hrsg.): 2018. Sicherheit personenbezogener Daten: Umgang mit Art. 32 DS -GVO. www.bvitg.de/wp-content/uploads/Art.32_SicherheitVerarbeitung.pdf.
10.Cisco: Cloud Computing in Healthcare. 2018. www.cisco.com/c/en_in/about/knowledge-network/cloud-computing.html.
11.Kagadis GC, Kloukinas C, Moore K, Philbin J, Papadimitroulas P, et al.: 2013: Cloud Computing in Medical Imaging. Medical Physics 40 (7): 070901. https://doi.org/10.1118/1.4811272.
12.Telekom Healthcare: Gesundheitswesen der Zukunft. 2018. www.telekom-healthcare.com/de/ueber-uns/unternehmen/strategie/gesundheitswesen-der-zukunft-27578.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Themen:

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema