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Ich bin als Facharzt im ländlichen Gebiet tätig und habe Wartezeiten auf Termine zwischen sechs und zwölf Monaten. Für die Vermittlung eines dringenden Termins bei mir (was in Zusammenarbeit mit den Hausärzten auch ohne TSVG problemlos klappt) sollen jetzt Zuschläge gezahlt werden.

Da mir für die Behandlung eines Patienten eine Vergütung von 15,15 Euro (Quartals-pauschale) zusteht, soll ich einen Zuschlag von 7,58 Euro (nämlich 50 Prozent davon) erhalten, falls ich am gleichen Tag noch behandle. Für Behandlungen am Folgetag sinkt der Zuschlag auf 4,45 Euro.

Der Hausarzt soll für die Vermittlung des Termins bei mir mindestens (!) 10 Euro Zuschlag erhalten – also fast soviel wie ich für die fachärztliche Behandlung im gesamten Quartal.

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Dr. med. Maren Stahl, 37520 Osterode

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