ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2000Kaum Verbesserungen für Psychotherapeuten in Sicht

SPEKTRUM: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Kaum Verbesserungen für Psychotherapeuten in Sicht

Dtsch Arztebl 2000; 97(1-2): A-14 / B-10 / C-10

Rieser, Sabine

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LNSLNS KÖLN. Die Gespräche zwischen Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Andrea Fischer und Vertretern der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) sowie der Spitzenverbände der Krankenkassen Ende Dezember haben nicht zu einer gemeinsamen Empfehlung für eine Aufstockung des Psychotherapeutenbudgets 1999 geführt. Das gilt zumindest für die alten Bundesländer.
Über die Budgets in den neuen Ländern soll Anfang Januar erneut verhandelt werden. Eine mögliche Einigung könnte vorsehen, dass der Punktwert dort so stabilisiert wird, dass er in etwa dem um zehn Prozent reduzierten durchschnittlichen bundeseinheitlichen Punktwert für psychotherapeutische Leistungen entspricht. Die notwendige Budgetaufstockung würde je zur Hälfte von den KVen und den Kassen getragen. Das geht aus einem Schreiben der KBV hervor.
Dem Streit um die Aufstockung liegen unterschiedliche Auslegungen des Psychotherapeutengesetzes und gegensätzliche Auffassungen zur korrekten Budgetbeteiligung von Kassen und KVen zugrunde. Im Kern verlangen die Kassen und das Ge­sund­heits­mi­nis­terium von den KVen, den vertragsärztlichen Anteil am Psychotherapeutenbudget aufzustocken. KBV und KVen wiederum kritisieren, die Kassen würden nicht so viel Geld zum Budget beisteuern, wie sie in der Vergangenheit tatsächlich für die Erstattung psychotherapeutischer Leistungen ausgegeben hätten.
Im Januar will sich der Gesundheitsausschuss des Bundestages mit dem Thema befassen. Rie
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