ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenSUPPLEMENT: Kardiologie 1/2019Funktionelle Mitralinsuffizienz: Wem nützt MitraClip?

SUPPLEMENT: Perspektiven der Kardiologie

Funktionelle Mitralinsuffizienz: Wem nützt MitraClip?

Dtsch Arztebl 2019; 116(15): [42]

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Menschen mit Herzinsuffizienz (HI) leiden häufig auch an einer funktionellen Mitralinsuffizienz (MI). Aktuelle Daten belegen, dass folgende Patientengruppen von einer Mitralklappenreparatur mittels MitraClip profitieren:

1. Sind HI-Patienten mit funktioneller (=sekundärer) MI trotz Pharmakotherapie in maximal verträglicher Dosis und ggf. einer kardialen Resynchronisation (CRT) weiterhin symptomatisch, könnte für diese Patienten eine perkutane Mitralklappenreparatur mit dem MitraClip-System in Frage kommen.

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2. Lange Zeit war unklar, ob eine funktionelle MI ein Marker für die Schwere der HI und deshalb mit einer ungünstigen Prognose assoziiert ist. Die COAPT-Studie zeigte, dass durch die Intervention eine deutliche Verbesserung der Prognose erreicht werden konnte.

3. Patienten mit disproportionaler MI können am stärksten von Interventionen an der Mitralklappe profitieren.

Quelle: Abbott GmbH & Co. KG, www.de.abott

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