Supplement: Perspektiven der Kardiologie

KHK-Patienten: Bewegung wirkt positiv

Dtsch Arztebl 2019; 116(15): [41]

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Trotz maximal tolerierter Basismedikation mit Betablockern und Kalziumkanalblockern bleiben viele Patienten mit einer stabilen Angina pectoris (AP) weiterhin symptomatisch. Auch revaskularisierende Maßnahmen führen nicht immer zum erwünschten Erfolg. Angst vor möglichen AP-Attacken könnte eine Ursache dafür sein, dass diese Patienten ihre Aktivitäten einschränken. Neue Daten zeigen aber, wie wichtig es für KHK-Patienten ist, im Alltag aktiv zu bleiben, denn mit zunehmender Bewegung sinkt das Gesamtsterblichkeitsrisiko. Die gute Nachricht: Für eine 30%ige Reduktion des Mortalitätsrisikos sind für wenig aktive Menschen keine sportlichen Höchstleistungen erforderlich, bereits 2 Stunden lockeren Spazierengehens und 30 Minuten leichter Hausarbeit in der Woche reichen dafür aus. Das Antianginosum Ranolazin (Ranexa®) kann die Häufigkeit von AP-Attacken signifikant reduzieren. Es steigert die Belastbarkeit bei stabiler AP und ermöglicht dadurch den Patienten mehr Alltagsbewegung.

Quelle: Berlin-Chemie AG, www.berlin-chemie.de

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