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Zur Klinischen Leitlinie „Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des primären Mammakarzinoms“ von Achim Wöckel et al. im Deutschen Ärzteblatt vom 4. 5. 2018 (Heft 18):

Die Abschätzung der Wirksamkeit des Mammografie-Screenings hängt von verschiedenen methodischen Entscheidungen ab. Bezieht man sich etwa auf die randomisierten Studien und auf alle zum Screening eingeladenen Frauen, so scheint unter 1000 Frauen ungefähr ein Todesfall durch Brustkrebs verhindert werden zu können.

Bezieht man sich jedoch auf Beobachtungsstudien sowie nur auf die Frauen, die auch tatsächlich regelmäßig am Screening teilgenommen haben und darüber hinaus noch lange nachbeobachtet wurden, so ergibt die Schätzung die Verhinderung von bis zu acht brustkrebsspezifischen Todesfällen auf 1000 Frauen.

Während in den – älteren – randomisierten Studien das Bias-Risiko geringer ist als in den Beobachtungsstudien, können letztere modernere Mammografie-Techniken und Verbesserungen in der Brustkrebsbehandlung berücksichtigen. Dies hat dazu geführt, dass die International Agency for Research in Cancer (IARC) sowohl die Berücksichtigung der randomisierten kontrollierten Studien als auch der Beobachtungsstudien empfohlen hat. MWR

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