ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2019Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie: Heuft bleibt Vorsitzender – Strauß wird Stellvertreter

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Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie: Heuft bleibt Vorsitzender – Strauß wird Stellvertreter

Bühring, Petra

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Gereon Heuft, Foto: privat
Gereon Heuft, Foto: privat

Der seit 2016 amtierende Vorsitzende Univ.-Prof. Dr. med. Dr. theol. Gereon Heuft, Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Münster, bleibt bis 2023 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie (WBP). Der Beirat wählte Heuft in der konstituierenden Sitzung. Zum Stellvertreter wurde Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Bernhard Strauß, Psychologischer Psychotherapeut am Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Jena, bestimmt.

Bernhard Strauß, Foto: Universitätsklinikum Jena
Bernhard Strauß, Foto: Universitätsklinikum Jena
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Der WBP, dessen fünfte Amtsperiode von 2019 bis 2023 läuft, wird gemeinsam von der Bundespsychotherapeutenkammer und der Bundesärztekammer gebildet. Aufgabe des Gremiums ist zum einen die gutachterliche Beratung von Behörden bei der wissenschaftlichen Anerkennung von psychotherapeutischen Verfahren und daraus resultierend bei der staatlichen Anerkennung von Ausbildungsstätten. Zum anderen befasst sich der WBP mit Anfragen psychotherapeutischer Fachverbände hinsichtlich der wissenschaftlichen Anerkennung von Psychotherapieverfahren und -methoden. Darüber hinaus greift der WBP aus eigener Initiative Fragen der Psychotherapieforschung auf.

Der Beirat setzt sich aus sechs ärztlichen Vertretern aus den Bereichen Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin sowie Kinder und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie zusammen. Paritätisch sind sechs Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten vertreten.

Die Geschäftsführung des WBP wechselt in jeder Amtsperiode und liegt in dieser fünften Amtsperiode bei der Bundesärztekammer.

Der Kabinettsentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung sieht auch weiterhin eine feste Verankerung des WBP vor (§ 8 Psychotherapeutengesetz). PB

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