ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2019Medizingeschichte: Ärztliche Behandlungen in der Frühen Neuzeit

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Medizingeschichte: Ärztliche Behandlungen in der Frühen Neuzeit

Dtsch Arztebl 2019; 116(15): A-747

Kahl, Kristin

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Die Ausstellung „Eine göttliche Kunst“ behandelt Medizin und Krankheit in der Frühen Neuzeit. Foto: Forschungsbibliothek Gotha
Die Ausstellung „Eine göttliche Kunst“ behandelt Medizin und Krankheit in der Frühen Neuzeit. Foto: Forschungsbibliothek Gotha

Die Medizin in der Frühen Neuzeit ist Gegenstand einer neuen Ausstellung auf Schloss Friedenau in Gotha, die ab dem 14. April zu sehen ist. Unter dem Titel „Eine göttliche Kunst“ gibt sie Einblicke in die Anatomie, Botanik, Pharmazie und Medizinische Astrologie sowie ihre gelehrten Ärzte.

Anhand von Exponaten aus der Medizingeschichte zeigt die Schau das medizinische Wissen vom 16. bis in das 18. Jahrhundert. Zu den Ausstellungsstücken zählen Holzschnitte, Kupferstiche und Gemälde, beispielsweise mit Darstellungen des menschlichen Körpers, sowie Porträts von gelehrten Ärzten. Ergänzt werden sie durch anatomische Holz- und Elfenbeinmodelle von Schwangeren, anatomische Präparate, ein Fetalskelett, chirurgische Instrumente, das Inventar einer Apotheke sowie Herbarien, Amulette und Mumienarznei. So soll sich den Besucherinnen und Besuchern ein Blick auf die damalige medizinische Praxis im Bereich der Inneren Medizin, Chirurgie und Geburtshilfe eröffnen.

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Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit der Forschungsbibliothek Gotha mit dem Medizinhistoriker Prof. Dr. med. Dr. phil. Michael Stolberg vom Institut für Geschichte der Universität Würzburg. Der Eintritt ist auf Spendenbasis. Begleitet wird die Schau von einer Vortragsreihe zu verschiedenen Themen. kk

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