ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2019Hans-Jochen Heinze: An der Spitze des Universitätsklinikums Magdeburg

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Hans-Jochen Heinze: An der Spitze des Universitätsklinikums Magdeburg

Dtsch Arztebl 2019; 116(15): A-751 / B-615 / C-603

Richter-Kuhlmann, Eva

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Hans-Jochen Heinze, Foto: dpa
Hans-Jochen Heinze, Foto: dpa

Das Universitätsklinikum Magdeburg hat einen neuen Ärztlichen Direktor und Vorsitzenden des Klinikumsvorstandes: Der Neurologe Prof. Dr. med. Hans-Jochen Heinze trat die Nachfolge von Dr. med. Jan Leo Hülsemann an.

Heinze ist innerhalb der Universitätsmedizin Magdeburg kein Unbekannter. Bereits seit 1993 ist er am Klinikum tätig. Als Leiter der Klinik für Neurologie prägte er den Wissenschaftsstandort Magdeburg maßgeblich mit. Jetzt als Ärztlicher Direktor will er gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen das Klinikum als Unternehmen wirtschaftlich führen – ohne jedoch die Ansprüche und Notwendigkeiten von Forschung, Lehre und Krankenversorgung aus den Augen zu verlieren. „Dabei stehen grundsätzlich Forschung und Wirtschaftlichkeit in einem Spannungsfeld“, räumt er ein. „Viele Leistungen können schlicht nicht kostendeckend erbracht werden, müssen aber selbstverständlich gewährt werden. Hier brauchen wir die Politik: Denn es ist ihre Aufgabe, kontinuierlich die politischen und strukturellen Rahmenbedingungen an die Dynamik des medizinischen Fortschritts anzupassen.“

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Als Vorsitzender des Medizinausschusses des Wissenschaftsrats evaluierte er bereits zahlreiche Uniklinika und arbeitete an zentralen Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Universitätsmedizin mit. Medizinisch-wissenschaftlich zeichnete sich Heinze durch viele Beiträge auf dem Gebiet der kognitiven Kontrolle des menschlichen Verhaltens aus der Perspektive der Verhaltensneurowissenschaft aus. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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