ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2019Telematikinfrastruktur: Einigung auf Kostenerstattung für Ermächtigte

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Telematikinfrastruktur: Einigung auf Kostenerstattung für Ermächtigte

Maybaum, Thorsten; EB

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Anbindung an die Telematikinfrastruktur: Eine Übergangslösung regelt die Finanzierung. Foto: vectorfusionar/stock.adobe.com
Anbindung an die Telematikinfrastruktur: Eine Übergangslösung regelt die Finanzierung. Foto: vectorfusionar/stock.adobe.com

GKV-Spitzenverband, Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben sich auf eine Übergangslösung zur Finanzierung ermächtigter Ärztinnen und Ärzte für den Anschluss- und die Betriebskosten der Telematikinfrastruktur (TI) verständigt. Die Übergangslösung gilt ausschließlich für Ermächtigte, die mit ihrer Praxis oder Einrichtung bereits an die TI angeschlossen sind, sowie für die, die noch im alten Jahr die TI-Technik bestellt haben und demnächst installiert bekommen.

Die Einigung sieht der KBV zufolge vor, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) bis zum 31. Dezember 2020 die Auszahlung der Pauschalen für die TI für ermächtigte Ärzte und Einrichtungen übernehmen. Danach ist die Deutsche Krankenhausgesellschaft für diese Aufgabe zuständig.

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Dazu wurde die TI-Finanzierungsvereinbarung zwischen KBV und GKV-Spitzenverband rückwirkend zum 1. Januar 2019 angepasst.

Durch die Anpassungen wurde laut KBV nun auch klargestellt, dass die Erstattung der Kosten für Medizinische Versorgungszentren (MVZ) ausschließlich über die KVen läuft. Eine Abrechnung über die DKG ist nicht möglich. Andere ermächtigte Einrichtungen erhalten die Kostenerstattung immer über die Regelungen der DKG-TI-Finanzierungsvereinbarung. may/EB

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