ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2019Ausschließliche Fernbehandlung: Verbote aufgehoben

AKTUELL

Ausschließliche Fernbehandlung: Verbote aufgehoben

Dtsch Arztebl 2019; 116(16): A-772 / B-636 / C-624

Maybaum, Thorsten

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Die Delegierten der Ärztekammern Hamburg und Saarland haben sich für die Möglichkeit einer ausschließlichen Fernbehandlung im Einzelfall unter Wahrung der ärztlichen Sorgfaltspflicht ausgesprochen. Den Weg auf Bundesebene geebnet hatte der 121. Deutsche Ärztetag in Erfurt im vergangenen Jahr. Hamburg und das Saarland folgen nun mit den Beschlüssen der Bundesebene und setzen den Wortlaut der Musterberufsordnung der Bundes­ärzte­kammer um. „Die technologischen Entwicklungen bieten viele Chancen, die es auch im Gesundheitswesen zu nutzen gilt“, sagte Dr. med. Pedram Emami, Präsident der Ärztekammer Hamburg. Nun habe auch Hamburg die Voraussetzungen geschaffen. Digitale Techniken sollten die ärztliche Tätigkeit unterstützen, dürften aber nicht die unerlässliche persönliche Zuwendung von Ärzten ersetzen, sagte Saarlands Kammerpräsident Dr. med. Josef Mischo. Der persönliche Arzt-Patienten-Kontakt stelle „weiterhin den ,Goldstandard‘ ärztlichen Handelns dar“. may

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema