ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2019Studium für Hebammen: Deutschland schafft sich ab
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Indem die Hürden für den Hebammenberuf immer mehr erhöht werden, wird es noch weniger geburtshilfliche Hebammen geben, dafür vermutlich trotz des Geburtenrückgangs mehr Geburtsschäden, weil keine Zeit mehr ist für einen natürlichen, professionell gelenkten vaginalen Geburtsverlauf, abgesehen von den unverschämt hohen Haftpflichtprämien, wegen derer schon viele Hebammen die Geburtshilfe aufgegeben haben.

Indem man Schwangeren den Zugang zu geburtshilflich tätigen Hebammen erschwert, schafft Deutschland sich wirklich ab! Ich habe große Hochachtung vor der guten, humanen, der Biologie folgenden Arbeit von geburtshilflich tätigen Hebammen, die Ärzte gar nicht noch zusätzlich übernehmen können. Wir müssen Hebammen in ihrer Arbeit und Berufspolitik unterstützen wo immer möglich.

Dr. med. Gisela Schock, 57580 Gebhardshain

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