ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2019Assistenzberufe: Ausbildung soll bundesweit vereinheitlicht werden

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Assistenzberufe: Ausbildung soll bundesweit vereinheitlicht werden

Dtsch Arztebl 2019; 116(17): A-817 / B-673 / C-661

Maybaum, Thorsten

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Anästhesietechnische und Operationstechnische Assistenten sollen eine staatliche Prüfung ablegen. Foto: Ratthaphon Bunmi/stock.adobe.com
Anästhesietechnische und Operationstechnische Assistenten sollen eine staatliche Prüfung ablegen. Foto: Ratthaphon Bunmi/stock.adobe.com

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) will die Ausbildung zum Anästhesietechnischen Assistenten (ATA) und zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) reformieren. Das geht aus einem Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hervor. Die Novelle ist im Bundesrat zustimmungspflichtig. Man gehe an, was die Bundesländer seit mehr als zehn Jahren forderten und schaffe erstmals einheitliche Regelungen für die Ausbildung der ATA und OTA, sagte Spahn. Bisher habe es dem BMG zufolge keine bundesweit einheitliche Ausbildung für beide Berufe gegeben. Das solle sich nun ändern. Die Ausbildungen nach den neuen Regelungen sollen jeweils zum 1. Januar 2021 beginnen. Dem Referentenentwurf zufolge soll die Ausbildung drei Jahre dauern und sich aus einem theoretischen Teil und praktischem Unterricht sowie einer praktischen Ausbildung an Krankenhäusern und in geeigneten ambulanten Einrichtungen zusammensetzen. Vorgesehen ist eine staatliche Prüfung als Abschluss. Die Auszubildenden sollen dem Willen des Ministeriums zufolge eine „angemessene Vergütung“ erhalten. Dafür aufkommen sollen die Ausbildungseinrichtungen. Voraussetzung für OTA und ATA soll ein mittlerer Schulabschluss sein. Möglich ist der Zugang zu dem Berufsbild darüber hinaus auch, wenn eine mindestens zweijährige, abgeschlossene Berufsausbildung nach einem Hauptschulabschluss vorliegt.

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