ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2019Thomas Steffen: Neuer Staatssekretär im Ge­sund­heits­mi­nis­terium

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Thomas Steffen: Neuer Staatssekretär im Ge­sund­heits­mi­nis­terium

Dtsch Arztebl 2019; 116(18): A-907 / B-747 / C-735

Beerheide, Rebecca

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Thomas Steffen, Foto: picture alliance
Thomas Steffen, Foto: picture alliance

Personalwechsel an der Spitze des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums (BMG): Ab Mitte Mai wird Dr. iur. Thomas Steffen neuer beamteter Staatssekretär im BMG. Steffen folgt damit Lutz Stroppe, der in den einstweiligen Ruhestand versetzt und damit das Ministerium verlassen wird. Stroppe hatte unter Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn dieses Amt ein Jahr inne. „Nach dieser Startphase folgt nun die weitere Neuaufstellung des Ministeriums“, heißt es in einer E-Mail des Ministers an sein Haus. Das Bundeskabinett muss der Personalie noch zustimmen.

Steffen ist neu in der Gesundheitspolitik und soll künftig Managementaufgaben im BMG übernehmen. Er ist ein ausgewiesener Kenner der Ministerialbürokratie: Der 1961 in Simmen in Rheinland-Pfalz geborene Jurist war bis April 2018 beamteter Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und unter dem früheren Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) unter anderem zuständig für die Euro-Politik während der Griechenlandkrise seit dem Jahr 2010. Er verließ das Ministerium, nachdem Olaf Scholz (SPD) die Leitung übernommen hat.

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Steffens Werdegang ist eine klassische Ministeriumskarriere: Direkt nach seiner Promotion an der Universität Mainz begann er 1990 im Bundeswirtschaftsministerium in Bonn, hatte dann Stationen bei der Treuhandanstalt, war für zwei Jahre beim Finanzministerium in Mecklenburg-Vorpommern und ab 1995 mit einigen Unterbrechungen hauptsächlich im Bundesfinanzministerium. Aus der Zeit dort sollen sich Spahn und Steffen, der auch CDU-Mitglied ist, kennen, heißt es in Medienberichten. Rebecca Beerheide

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