ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2019Arztzahlen: Register als Chance
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... Zusammen mit Herrn Gröhe und dem (ehemaligen, Anm. d. R.) Landesärztekammervorsitzenden Dr. Clever, Stuttgart, haben wir ... durchsetzen können, dass ein Weiterbildungsregister ab 1. Januar 2015 eingeführt werden konnte. ... Dieses Register gibt uns die Chance, wenigstens im Zeitraum von fünf Jahren in etwa beurteilen zu können, ob nach dieser Zeit genügend Manpower vorhanden sein wird. Alle anderen EU-Länder hatten seit Langem ein solches Register. ... Nur ein Beispiel: UK hat einen HNO-Facharzt auf 97 000 Einwohner, Griechenland einen auf 8 000 Einwohner. Der Durchschnitt in der EU ist 1 : 19 000. Wir in Deutschland haben 1 : 16 000.

Ihr Artikel hat gezeigt, dass es dringend notwendig sein wird, mehr Medizinstudenten zuzulassen und nicht den zu kritisierenden NC anzuwenden. Vor circa sechs Wochen erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Interview über dieses Thema. Prof. Oliver Wilhelm ( Ulm) meinte, dass das Losverfahren die richtige Auswahl verspricht. Dem habe ich vehement widersprochen.

Man muss es so machen wie die Franzosen: Zwei Jahre Studium, dann harte Prüfung, und wer diese Prüfung besteht, kann weiter studieren. Das hat den Vorteil, dass nicht so viel Zeit verloren wird und der Student sich anderweitig orientieren kann.

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Dr. med. Hans-Werner Otto Mollenhauer, 76889 Birkenhördt

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