ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2019Masern: Impfquoten bei Schulanfängern zu niedrig

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Masern: Impfquoten bei Schulanfängern zu niedrig

Dtsch Arztebl 2019; 116(19): A-916 / B-756 / C-744

Maybaum, Thorsten; afp

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Schuleingangsuntersuchungen von rund 650 000 Kindern waren Grundlage für die Analyse. Foto: dpa
Schuleingangsuntersuchungen von rund 650 000 Kindern waren Grundlage für die Analyse. Foto: dpa

Die Impflücken bei Masern sind in Deutschland weiterhin zu groß. Das zeigt eine aktuelle Auswertung, die das Robert Koch-Institut (RKI) im Epidemiologischen Bulletin veröffentlicht hat. Zwar haben demnach 97,1 Prozent der Schulanfänger die erste Impfung erhalten. Bei der entscheidenden zweiten Masernimpfung dagegen gibt es große regionale Unterschiede. Deswegen wird laut RKI auf Bundesebene die gewünschte Impfquote von 95 Prozent nicht erreicht. Bei Kindern sind nach den neuen Daten des Instituts nur gut 93 Prozent zweimal gegen Masern geimpft. Die schlechtesten Quoten für die zweite Masernimpfung von Schulanfängern gibt es demnach in Baden-Württemberg (89,1 Prozent) und im Saarland (90,5 Prozent). Nur in zwei Bundesländern liegt die Quote über der Zielmarke von 95 Prozent: Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils 95,5 Prozent. Insgesamt wurden die Daten der Schuleingangsuntersuchungen von rund 650 000 Kindern ausgewertet. may/afp

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