ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2019Ugur Sahin: Mit individualisierten Therapien gegen den Krebs

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Ugur Sahin: Mit individualisierten Therapien gegen den Krebs

Dtsch Arztebl 2019; 116(19): A-953 / B-785 / C-773

Spielberg, Petra

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Ugur Sahin, Foto: BioNTech
Ugur Sahin, Foto: BioNTech

Der Onkologe Prof. Dr. med. Ugur Sahin (53) erhielt für seine wegweisenden Arbeiten zu individualisierten Krebsimmuntherapien, insbesondere für die Entwicklung und klinische Erprobung von mRNA-basierten Impfstoffen, den Deutschen Krebspreis 2019. Dieser wird jährlich von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebsstiftung vergeben und ist einer der höchsten Auszeichnungen in der deutschen Krebsmedizin.

Zusammen mit seinem Team entwickelt Sahin Behandlungskonzepte und Technologien, die spezifische Merkmale von Krebszellen identifizieren und für maßgeschneiderte Immuntherapien zugänglich machen. Dieses Prinzip nutzte Sahin auch bei der Entwicklung mRNA-basierter Impfstoffe, die speziell auf das Mutationsprofil eines jeden einzelnen Krebspatienten zugeschnitten sind.

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Sahin studierte Medizin in Köln. Nach Abschluss seines Studiums im Jahr 1990 war er in der Inneren Medizin und Hämatologie/Onkologie am Klinikum der Universität Köln tätig. 1993 promovierte er mit einer Arbeit zur Immuntherapie bei Tumorzellen.

Später arbeitete er am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg und wechselte dann zur Universitätsklinik Mainz. Seit 2006 hat Sahin den Lehrstuhl für experimentelle Onkologie inne und ist stellvertretender Leiter des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen Mainz. Er ist Mitgründer des Spitzenforschungsinstituts TRON sowie von privaten Biotechnologieunternehmen. Petra Spielberg

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