ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2019Statistik: Große regionale Unterschiede bei der Arztdichte

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Statistik: Große regionale Unterschiede bei der Arztdichte

Dtsch Arztebl 2019; 116(19): A-918 / B-758 / C-746

dpa; Maybaum, Thorsten

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Die Arztdichte ist in Freiburg im Breisgau am höchsten. Foto: picture alliance
Die Arztdichte ist in Freiburg im Breisgau am höchsten. Foto: picture alliance

Die Zahl der niedergelassenen Vertragsärzte ist gestiegen. Beim Versorgungsangebot gibt es aber regionale Unterschiede. Am dichtesten ist die Arztdichte in Freiburg im Breisgau mit 395,3 Ärzten und Psychotherapeuten je 100 000 Einwohner. Am wenigsten niedergelassene Ärzte in diesem Verhältnis gibt es mit 84,3 im Landkreis Coburg in Bayern. Das geht aus neuen Daten des Bundesarztregisters mit Stand Ende vergangenen Jahres hervor. Bundesweit gab es demnach zum Stichtag 31. Dezember 2018 rund 148 600 Vertragsärzte und 26 700 Vertragspsychotherapeuten. Das ist ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zu Ende 2017. Da Ärzte zusehends Teilzeit arbeiten oder Angestellte statt Praxisinhaber sein wollen, bedeutet das der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zufolge aber lediglich einen Zuwachs von 0,2 Prozent. „Die Ressource Arzt ist und bleibt knapp“, sagte KBV-Chef Dr. med. Andreas Gassen. „Die Zahlen spiegeln allgemeine Entwicklungen wider“, betonte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. med. Stephan Hofmeister. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei wie überall in der Gesellschaft auch für junge Ärzte ein wichtiges Thema. Es sei wichtig, attraktive Rahmenbedingungen für sie zu schaffen, so Hofmeister. dpa/may

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