ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2019Frank Ulrich Montgomery: Neuer Vorsitzender des Weltärztebundes

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Frank Ulrich Montgomery: Neuer Vorsitzender des Weltärztebundes

Dtsch Arztebl 2019; 116(19): A-953 / B-785 / C-773

Richter-Kuhlmann, Eva

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Frank Ulrich Montgomery, Foto: dpa
Frank Ulrich Montgomery, Foto: dpa

Der Weltärztebund (World Medical Association, WMA) hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery. Der Vorstand der internationalen Berufsvertretung der Ärzte wählte den amtierenden Präsidenten der Bundes­ärzte­kammer Ende April in Santiago de Chile einstimmig als Nachfolger von Ardis Dee Hoven aus den USA.

Montgomery hat als neuer Vorstandsvorsitzender die nächsten zwei Jahre die Aufgabe, die aus 112 nationalen ärztlichen Mitgliedsverbänden bestehende Organisation, die mehr als drei Millionen Ärztinnen und Ärzte weltweit vertritt, politisch und organisatorisch zu führen. Präsident des Weltärztebundes in der Amtsperiode 2018/2019 ist Prof. Leonid Eidelman aus Israel; in der darauf folgenden Amtsperiode der Brasilianer Dr. Miguel Jorges.

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„Die globale Gesundheitsversorgung steht vor großen Herausforderungen, die das Engagement und die Zusammenarbeit der internationalen Ärzteschaft erfordern“, sagte Montgomery nach der Wahl. Als wichtige Themen auf der Agenda des Weltärztebundes benannte er die Überarbeitung des internationalen Medizinethikkodex, die Aus-, Weiter- und Fortbildung von Ärzten sowie den Themenkomplex Impfen. Vor dem Hintergrund eines weltweiten Mangels an Gesundheitsfachleuten forderte der WMA auf seinem Treffen in Santiago de Chile die Regierungen in der Welt auf, konkrete Pläne für Investitionen in das Gesundheitspersonal vorzulegen. Ein entsprechendes Dokument sollen die Vereinten Nationen im September verabschieden. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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