ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2019Mindestmengen: Indikationsausweitung noch für dieses Jahr geplant

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Mindestmengen: Indikationsausweitung noch für dieses Jahr geplant

Dtsch Arztebl 2019; 116(20): A-982 / B-814 / C-802

Osterloh, Falk

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Leber- und Nierentransplantationen gehören zu den acht Indikationen, für die der Gemeinsame Bundes­aus­schuss Mindestmengen festgelegt hat. Foto: picture alliance/Westend61
Leber- und Nierentransplantationen gehören zu den acht Indikationen, für die der Gemeinsame Bundes­aus­schuss Mindestmengen festgelegt hat. Foto: picture alliance/Westend61

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hat angekündigt, in der zweiten Hälfte des Jahres weitere Mindestmengenregelungen auf den Weg zu bringen. „Wir werden für mehr Indikationen als bislang Mindestmengen einführen“, sagte Spahn kürzlich auf der Jahrestagung des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD). Bislang gibt es acht Indikationen, zu denen der Gemeinsame Bundes­aus­schuss Mindestmengen festgelegt hat. Nur Krankenhäuser, die die festgelegten Mindestmengen erreichen, dürfen die entsprechenden Leistungen abrechnen. Seit Langem gibt es eine Diskussion um die Validität der Grenzwerte. Davon will sich Spahn aber nicht abhalten lassen. „Wenn in einem Krankenhaus eine komplizierte Operation 20 Mal im Jahr durchgeführt wird, kann mir niemand sagen, dass dies in der gleichen Qualität geschieht wie in einem Krankenhaus, das diese Operation 200 Mal im Jahr durchführt“, sagte er. Zwar gebe es Übergangsbereiche, doch grundsätzlich mache die Anzahl der Operationen einen qualitativen Unterschied. fos

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