ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2019Allergischer Schock: Erneut Lieferengpass bei Autoinjektor Fastjekt

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Allergischer Schock: Erneut Lieferengpass bei Autoinjektor Fastjekt

Dtsch Arztebl 2019; 116(20): A-984 / B-816 / C-804

Maybaum, Thorsten

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Beim Epinephrin- Pen Fastjekt ist mit einer schwankenden Verfügbarkeit zu rechnen. Foto: picture alliance
Beim Epinephrin- Pen Fastjekt ist mit einer schwankenden Verfügbarkeit zu rechnen. Foto: picture alliance

Schon im vergangenen Jahr hatten Allergiker Schwierigkeiten, an Notfallmedikamente gegen allergische Schocks zu kommen. Jetzt gibt es einen erneuten Lieferengpass für den Epinephrin-Pen Fastjekt, wie die Datenbank des Bundesinstituts für Arzneimittel- und Medizinprodukte (BfArM) zeigt. Der bestehende Lieferengpass von Fastjekt – Hersteller ist Pfizer, der Vertrieb läuft über Mylan/Meda Pharma – ist dem BfArM im April gemeldet worden. Im Mai wird nach derzeitigen Angaben noch ein Ende des Engpasses erwartet. Als Grund sind Produktionsprobleme genannt. Die aktuellen Lieferengpässe seien auf Wartungs- und Modernisierungsarbeiten in der Produktionsanlage zurückzuführen, die im Winter durchgeführt worden seien, sagte eine Pfizer-Sprecherin. Diese hätten länger als erwartet gedauert. Zudem habe es „temporär technische Schwierigkeiten“ gegeben. „Beides in Kombination hat dazu geführt, dass wir keine ausreichenden Reserven aufbauen konnten“, sagte die Sprecherin. Sie gehe davon aus, dass in den kommenden Monaten die Verfügbarkeit von Fastjekt variieren werde. Dies könne sich „abhängig von der saisonalen Nachfrage fortsetzen“. Man bedauere die schwankende Verfügbarkeit von Fastjekt. Das BfArM weist als Alternativprodukte Jext und Emerade aus. Im vergangenen Jahr konnten die Produktionsprobleme bei Fastjekt von der Konkurrenz nicht aufgefangen werden. may

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