ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2019Christian Ansorge: Radrennfahrer für den guten Zweck

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Christian Ansorge: Radrennfahrer für den guten Zweck

Dtsch Arztebl 2019; 116(20): A-1025 / B-843 / C-831

Korzilius, Heike

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Christian Ansorge, Foto: privat
Christian Ansorge, Foto: privat

„Ärzte bewegen – Unterstützung durch Sport am Limit“ heißt der gemeinnützige Verein, den Dr. med. Christian Ansorge (51) im vergangenen Jahr gegründet hat. Anlass war das Race across America, „das härteste und längste Radrennen der Welt“, wie Ansorge es beschreibt: 5 000 Kilometer von der West- zur Ostküste, nonstop in neun Tagen. Gefahren sind sie zu dritt, immer abwechselnd und für einen guten Zweck: er, sein Bruder, Dr. med. Sebastian Ansorge und ein gemeinsamer Freund, Dr. med. Falk Hildebrandt. „Wir als Ärzte wollten eine Verbindung zwischen Sport, Medizin und Kindern schaffen, denn wir sind alle Väter“, sagt der Orthopäde, der in einer Hamburger Klinik als Spezialist für Endoprothetik tätig ist. Durch das Rennen in den USA kam ein „guter vierstelliger Betrag“ für die „Kinderhilfe Organtransplantation“ zusammen. Am 5. Juli 2019 fällt der Startschuss für das Race across Germany von Flensburg nach Garmisch-Partenkirchen: 1 100 Kilometer nonstop in 48 Stunden lautet das selbst gesteckte Ziel. Diesmal fließen die Spenden an den „Verein für die Förderung krebskranker Kinder in Rostock“. „Über den Sport kann man Aufmerksamkeit schaffen und die Leute ein wenig wachrütteln“, meint Ansorge. Doch die Rennen erfordern viel Vorbereitung. Für die Wüste trainierten die Radler in der Sauna. Weil alle drei Vollzeit in Klinik oder Praxis arbeiten und Familie haben, die nicht zu kurzkommen soll, erfordern die Sportprojekte viel Disziplin. „Es funktioniert, weil wir mit Herzblut dabei sind“, sagt Ansorge. Heike Korzilius

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