ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2019Organspende: Bundestag will Anfang Juni beraten

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Organspende: Bundestag will Anfang Juni beraten

Dtsch Arztebl 2019; 116(21): A-1040 / B-856 / C-844

Richter-Kuhlmann, Eva

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Die Organspende soll reformiert werden. Wie weitgehend die Neuregelung sein wird, darüber will der Bundestag in Kürze erstmals beraten. Foto: dpa
Die Organspende soll reformiert werden. Wie weitgehend die Neuregelung sein wird, darüber will der Bundestag in Kürze erstmals beraten. Foto: dpa

Über eine Reform der Organspende will das Parlament in der ersten Juniwoche beraten. Das hat SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach angekündigt. Zur Debatte stehen zwei Vorschläge, mit denen die derzeitige Situation des Mangels an Spenderorganen verbessert werden soll. Der am 1. April von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) und Lauterbach sowie weiteren Abgeordneten vorgelegte Entwurf eines „Gesetzes zur Regelung der doppelten Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz“ sieht im Kern vor, dass jeder volljährige Mensch in Deutschland automatisch als Organspender gilt – es sei denn, er hat dem widersprochen. Seit dem 6. Mai liegt zudem ein Alternativvorschlag einer Gruppe von Bundestagsabgeordneten aus Union, SPD, FDP, Linken und Grünen um die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock vor. Ihr Entwurf eines „Gesetzes zur Stärkung der Entscheidungsfreiheit bei der Organspende“ setzt explizit auf eine bewusste und freiwillige Entscheidung der Menschen und deren ausdrückliche Zustimmung zur Organspende. ER

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