ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2019Digitale Transformation: Widerstände überwinden
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Herr Kuhn hat sehr treffend begründet, warum die digitale Transformation eine genuine ärztliche Aufgabe ist. Dies erfordert primär ein Umdenken in der Ärzteschaft selbst, vom Assistenzarzt bis hin zum Chefarzt. Denn häufig genug scheitert eine mögliche Umsetzung und praktische Verbesserung von Prozessen mithilfe der Digitalisierung daran, dass an offensichtlich veralteten Prozessen, beispielsweise dem wiederholten Ausfüllen von Formblättern, die in Archiven verschwinden und praktisch bei erneuten Kranken­haus­auf­enthalten nicht zur Verfügung stehen, daran, dass die Ärzte selbst daran festhalten, anstatt neue Wege zu gehen. Somit ist der erste Schritt in der digitalen Transformation ein Wandel in der Wahrnehmung der Digitalisierung als etwas Positives, was man gestalten kann und die eigene Arbeit, insbesondere im Angesicht des zunehmenden Ärztemangels, übersichtlicher macht und effizienter bewältigen lässt.

Gero Gothe, Arzt, 67269 Grünstadt

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