ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2019Kollegialer Austausch: Netzwerk unterstützt Dermatologen bei seltenen Erkrankungen der Haut

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Kollegialer Austausch: Netzwerk unterstützt Dermatologen bei seltenen Erkrankungen der Haut

Hillienhof, Arne

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Ein Expertennetzwerk der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) unterstützt Ärztinnen und Ärzte sowie Betroffene bei der Diagnostik und Therapie von seltenen Erkrankungen der Haut.

Foto: MG/stock.adobe.com
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„Häufig wird die Krankheit zu Beginn nicht erkannt. Sie wird unterschätzt, weil niemand die zahlreichen seltenen Erkrankungen überblicken kann. Es gibt wenige Informationen sowie kaum Experten“, berichtet die Fachgesellschaft.

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Das Forum „Seltene Erkrankungen der Haut“ der DDG soll gegensteuern: Es bereitet Informationen für Ärzte und Betroffene auf. Im Forum sind Expertinnen und Experten aus mehr als 15 Kliniken aktiv beteiligt.

Sie verfügen der Fachgesellschaft zufolge über Expertisen für die größten Gruppen der seltenen Hauterkrankungen, zum Beispiel Epidermolysis bullosa, Verhornungsstörungen, Ektodermale Dysplasien, Hidradenitis suppurativa, Autoimmunerkrankungen und Autoinflammatorische Erkrankungen sowie seltene Haarkrankheiten und seltene Hauttumorerkrankungen.

„Wie bei jeder Erkrankung ist es auch bei seltenen Hauterkrankungen wichtig, schnell eine klare Diagnose zu stellen und Informationen über den Krankheitsverlauf zu erhalten“, erläutert Prof. Dr. med. Dr. h. c. Leena Bruckner-Tuderman, Klinikleiterin am Universitätsklinikum Freiburg.

Für Dermatologen bestehe die Herausforderung darin, seltene Hauterkrankungen im Blick zu behalten und entsprechende Informationen und Expertisen zu finden. Dabei könne das Netzwerk unterstützen. Nach einer Diagnosestellung würden Behandlungspläne erstellt, die mit Unterstützung der haus- und fachärztlichen Versorgung am Wohnort umgesetzt würden, so Bruckner-Tuderman. hil

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