ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2000Ursodeoxycholsäure bei chronischer Hepatitis

MEDIZIN: Referiert

Ursodeoxycholsäure bei chronischer Hepatitis

Dtsch Arztebl 2000; 97(3): A-112 / B-95 / C-92

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LNSLNS Bei der Behandlung von Lebererkrankungen mit cholestatischem Einschlag hat sich weltweit die Ursodeoxycholsäure durchgesetzt. Die Autoren untersuchten den Einfluss dieser Substanz in einer Dosierung von zweimal 300 mg auf die biochemischen Marker bei 219 Patienten mit einer histologisch gesicherten chronischen Hepatitis. Als Kontrollmedikation diente die Gabe von Folsäure. Unter der Ursodeoxycholsäure kam es zu einer signifikanten Abnahme von GOT, GPT und Gamma-GT, bei vielen Patienten konnte eine Normalisierung der Leberenzyme registriert werden. Auch Beschwerden von Seiten der chronischen Hepatitis ließen sich durch den Einsatz von Ursodeoxycholsäure mindern. w
Bertolotti M, Morselli-Labate AM, Rusticali AG, Loria P, Carulli N and The Investigators of the Italian Multicenter Study on UDCA in Chronic Hepatitis: Ursodeoxycholic acid improves liver tests in chronic hepatitis: results of a randomized controlled trial. Clin Drug Invest 1999; 425-434.
Dipartimento di Medicina Interna, Divisione di Medicina III Policlinico, Via del Pozzo 71, 41100 Modena, Italien.

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