ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2019Medizinisches Cannabis: Verbliebene Zuschläge für Anbau erteilt

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Medizinisches Cannabis: Verbliebene Zuschläge für Anbau erteilt

Maybaum, Thorsten

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Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte erwartet für alle 13 Lose eine erste Ernte für das vierte Quartal 2020. Foto: dpa
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte erwartet für alle 13 Lose eine erste Ernte für das vierte Quartal 2020. Foto: dpa

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat im Vergabeverfahren für den Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken die noch offenen vier Lose vergeben. Der Zuschlag für die ersten neun Lose wurde bereits am 17. April 2019 erteilt. Für vier Lose konnte damals noch kein Zuschlag erfolgen, da sich ein unterlegener Bieter mit einem Nachprüfungsantrag an die Vergabekammer gewandt hatte. Der Nachprüfungsantrag wurde nun zurückgezogen. Dem BfArM zufolge erhielt Aphria Deutschland – das Unternehmen hatte bereits vier Lose bekommen – jetzt den Zuschlag für ein fünftes Los, drei Lose gingen an das Unternehmen Demacan. BfArM-Präsident Karl Broich bezeichnete die abgeschlossene Vergabe als „wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungssituation“. Nun könne der Anbau von Cannabis in pharmazeutischer Qualität in Deutschland in vollem Umfang zügig umgesetzt werden. Die gesamte Ausschreibung umfasst 10,4 Tonnen Cannabis, verteilt auf vier Jahre mit jeweils 2,6 Tonnen. Sie ist gesplittet auf 13 Lose zu je 200 Kilogramm Jahresmenge. may

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