ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2019Vernetzung: Charité gründet Forschungsplattform zur psychischen Gesundheit

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Vernetzung: Charité gründet Forschungsplattform zur psychischen Gesundheit

Dtsch Arztebl 2019; 116(22): A-1120 / B-920 / C-908

Hillienhof, Arne

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Foto: vegefox.com/stock.adobe.com
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Wissenschaftler und Ärzte aus vier Kliniken und zwei Instituten der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben sich zu einer Forschungsplattform „Charité Mental Health“ zusammengeschlossen. Zusätzlich bringt eine Arbeitsgruppe des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin ihre Fachkompetenz ein. Ziel ist, Forschungsvorhaben zu vernetzen und gemeinsam die Ursachen psychischer Erkrankungen gezielter zu erforschen und neue Strategien für ihre Behandlung zu entwickeln.

„Forschung, Lehre und Krankenversorgung gehen an der Charité Hand in Hand. Unsere neue Initiative profitiert in erheblichem Maße von der exzellenten Forschungsinfrastruktur und greift auf eine breit aufgestellte wissenschaftliche Expertise an der Charité zu häufigen und seltenen psychischen Erkrankungen zurück“, sagt Prof. Dr. med. Isabella Heuser-Collier, Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Benjamin Franklin und wissenschaftliche Sprecherin der neuen Plattform.

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Neben der Vernetzung in der Forschung soll die neue Plattform auch zu einem breiteren Wissen über psychische Erkrankungen in der Bevölkerung beitragen.

Dafür plant das Netzwerk regelmäßige wissenschaftliche Veranstaltungen und die öffentliche Präsentation von Forschungsergebnissen. Auf diese Weise wollen die Beteiligten auch der Stigmatisierung von psychisch Kranken in der Gesellschaft entgegentreten, hieß es aus der Charité. hil

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