ArchivDeutsches Ärzteblatt23-24/2019Gesellschaft: Einsamkeit nimmt zu

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Gesellschaft: Einsamkeit nimmt zu

Dtsch Arztebl 2019; 116(23-24): A-1142 / B-942 / C-930

dpa

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Immer mehr Menschen in Deutschland fühlen sich einsam. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor. Demnach ist die Einsamkeitsquote bei den 45- bis 84-Jährigen von 2011 bis 2017 um rund 15 Prozent gewachsen. 2017 fühlten sich 9,2 Prozent der Menschen dieser Altersklasse einsam, heißt es in dem Papier der Regierung unter Berufung auf das Deutsche Zentrum für Altersfragen. Probleme gibt es demnach schon bei 11- bis 17-Jährigen. In der KiGGS-Studie gaben 4,2 Prozent an, sich oft oder immer einsam zu fühlen. 27,6 Prozent sagten, dass sie dies manchmal oder selten verspürten – Mädchen häufiger als Jungen. Mit Verweis auf wissenschaftliche Studien schreibt die Regierung, dass insbesondere soziale Isolation Auftreten und Verlauf chronischer Krankheiten ungünstig beeinflusse. So zeigten sich etwa Zusammenhänge für Bluthochdruck oder psychische Erkrankungen und Demenz. dpa

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